Präsident Trump erhöht den Druck auf China, und dieses Mal zielt er auf die Kapitalmärkte ab.
Am Donnerstag unterzeichnete US-Präsident Donald Trump eine Durchführungsverordnung, die es amerikanischen Geschäftsleuten verbietet, in eine Gruppe chinesischer Unternehmen zu investieren, von denen seine Regierung sagt, dass sie Chinas Militär beliefern und unterstützen.
Auf diese Weise versucht Trump die chinesische Wirtschaft einzudämmen und gleichzeitig Geschäfte zu vereiteln, die Nachteile für die USA mit sich bringen könnten, wie Fox News Business Insider berichtet.
Die Verordnung verbietet amerikanischen Unternehmen und Einzelpersonen, direkt oder indirekt Aktien zu kaufen, die zu den 31 von den USA identifizierten Unternehmen gehören. Darunter sind chinesische staatliche Luft- und Raumfahrt-, Schiffbau- und Bauunternehmen sowie Technologiefirmen.
Obwohl in der Ausführungsverordnung Unternehmen nicht namentlich genannt wurden, sind die Aktien von Technologie- und Telekommunikationsunternehmen mit erheblicher staatlicher Kontrolle gemeint, darunter China Telecom, China Mobile und China Unicom.
Einige dieser Unternehmen sind an den wichtigsten US-Börsen notiert, darunter die New Yorker Börse, die sich im Besitz der ICE und der Nasdaq befinden.
Abgeordneter Jim Banks kommentierte Trumps strategisch klugen Zug:
»Auf der einen Seite fordert der Kongress die Steuerzahler auf, beim Ausbau unseres Militärs zu helfen, damit wir mit China konkurrieren können. Auf der anderen Seite werfen große US-Investmentfonds US-Dollars in Chinas militärisch-industrielle Basis. Wir müssen unsere kognitive Dissonanz beenden und aufhören, den Aufstieg unseres globalen Hauptgegners zu finanzieren.«


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