Signal am 1. Mai

Trump beruft Erzbischof Cordileone in Religionsfreiheits-Kommission

Mit der Ernennung des erzkonservativen Erzbischofs von San Francisco zur neuen Kommission sendet die Trump-Regierung ein klares Zeichen: religiöse Freiheit braucht Rückgrat – nicht woke Anpassung.

Bischof Cordileone – bekannt für seine kompromisslose Verteidigung der katholischen Lehre, seine Kritik an Abtreibung und Genderideologie und seine liturgische Erneuerung – gilt als einer der profiliertesten Bischöfe der USA. Jetzt wird er zur Stimme katholischer Prinzipientreue auf nationaler Ebene. Wie er selbst sagt: »Religionsfreiheit ist eine entscheidende Frage unserer Zeit.«

Neben Cordileone wurden weitere konservative Stimmen in das Beratergremium berufen, darunter Bischof Thomas Paprocki (Springfield), Bischof Kevin Rhoades (Fort Wayne) sowie der katholische Autor und Pfarrer Thomas Ferguson, so berichtet LifeSiteNews. Der Vorsitz der Kommission liegt bei Texas’ Vizegouverneur Dan Patrick, Vizevorsitzender ist Dr. Ben Carson. Auch Kardinal Timothy Dolan, Bischof Robert Barron und Ryan T. Anderson gehören zur erweiterten katholischen Delegation.

Cordileone ist dabei kein Vertreter des kirchlichen Zeitgeists, sondern einer katholischen Erneuerung aus der Tiefe der Tradition. Seine Kathedrale feiert die Messe wieder ad orientem, er fördert das Knien zur Kommunion, geißelt die »Verflachung des Sakralen« in Liturgie und Leben und ruft zur Weihe der Familien an Unsere Liebe Frau von Guadalupe auf. In der Genderfrage spricht er Klartext: »Ideologien, die behaupten, man könne im falschen Körper geboren werden, widersprechen einer gesunden Sicht auf die menschliche Natur.«

Der Erzbischof von San Francisco hatte bereits frühzeitig öffentlich gegen Nancy Pelosi Stellung bezogen, als diese trotz explizitem Verbots weiterhin öffentlich die Kommunion empfangen wollte. Cordileone forderte die Gläubigen damals auf, für ihre Bekehrung zum Lebensschutz zu beten.

Dass dieser Mann nun Teil der neuen Trump-Initiative zur Verteidigung der Religionsfreiheit ist, dürfte vielen Kirchenpolitikern in Rom, Berlin und Brüssel nicht gefallen – ein Grund mehr, hinzuhören. Denn Cordileone steht für eine Kirche, die wieder weiß, wofür sie steht.

Sven von Storch

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