Inmitten von Gerüchten über den bevorstehenden Rücktritt des kanadischen Premierministers Justin Trudeau werden bereits mögliche Nachfolger in Betracht gezogen. Doch egal, wer als neuer Führer der Liberalen Partei Kanadas eingesetzt wird, es scheint, dass jeder von ihnen Trudeaus radikale Agenda fortsetzen würde, die gegen das Leben und die Familie gerichtet ist.
Die Liberalen versprechen zwar, dass ein neuer Parteivorsitzender nicht dieselben radikalen Politikansätze wie Trudeau verfolgen werde, doch jeder der potenziellen Nachfolger hat sich der globalistischen Ideologie verschrieben und würde wahrscheinlich Kanada in eine weitere Ära von anti-freiheitlichen Gesetzen stürzen. Eine Analyse auf LifeSitenews.
Mark Carney – Ein globalistischer Kandidat
Mark Carney, ehemaliger Gouverneur der Bank von Kanada und der Bank von England, scheint der wahrscheinlichste Kandidat für die Führung der Liberalen zu sein. Viele etablierte Medien haben ihn als eine Lösung für Kanadier präsentiert, die eine Alternative zu Trudeau und dem Vorsitzenden der Konservativen Partei, Pierre Poilievre, suchen.
Doch wie LifeSiteNews zuvor berichtete, könnte Carney ein noch schlechterer Premierminister als Trudeau werden. Trotz seiner beeindruckenden Karriere, die ihn im Vergleich zu Trudeaus eher bescheidener politischer Laufbahn auszeichnet, sind Carneys politische Ansichten denen Trudeaus sehr ähnlich. Er unterstützt offen Abtreibung in Kanada und fördert die LGBT-Ideologie. Zudem hat er sich für strenge Energie-Regulierungen ausgesprochen und Trudeau dafür kritisiert, dass er Heizöl von der CO2-Steuer ausgenommen hat. Carney ist ein langjähriger Befürworter der globalistischen Agenda und nahm 2023 am Weltwirtschaftsforum in Davos teil. Dort setzt er sich regelmäßig für das Ziel ein, die Netto-Null-Energieziele zu erreichen.
Melanie Joly – Eine Ministerin mit Zensurpolitik
Ein weiterer möglicher Kandidat für die Liberalen ist Melanie Joly, die Außenministerin Kanadas. Ihre Amtszeit war jedoch durch Versuche gekennzeichnet, die Meinungsfreiheit der Kanadier zu zensieren, indem sie Maßnahmen zur Bekämpfung von »propagandistischen« Inhalten forderte. Im Jahr 2022 forderte Joly die kanadische Regierung dazu auf, die Aktivitäten der Kanadier im Internet zu regulieren, um die Verbreitung von russischer Propaganda zu verhindern. Ebenso initiierte sie 2023 eine Erklärung, die Länder zu weltweiten Normen zur Bekämpfung von »Desinformation« aufrief. Laut der Campaign Life Coalition (CLC) stimmte Joly gegen ein Gesetz, das Kinder vor sexselektiven Abtreibungen schützen sollte, und setzte sich dafür ein, dass Eltern bis zu fünf Jahre im Gefängnis landen können, wenn sie das Geschlecht ihres kindlichen Kindes bestätigen.
François-Philippe Champagne – Ein Minister für grüne Regulierungen
François-Philippe Champagne, der als Minister für Innovation, Wissenschaft und Industrie tätig war, ist ein weiterer Kandidat, der das Land in eine grünere Zukunft führen möchte. Unter seiner Leitung wurde Kanada in die weltweite »First Movers«-Koalition aufgenommen, ein Vorstoß, der strenge Emissionsvorgaben mit dem Ziel einer Netto-Null-Emission bis 2025 verfolgt. Diese Politik würde die Arbeiter im Öl- und Gassektor zwingen, auf »grüne« Berufe umzusteigen. In Alberta und Saskatchewan, die stark von natürlichen Ressourcen abhängen, wurde diese Politik jedoch heftig kritisiert.
Dominic LeBlanc – Ein Minister, der die Rechte der Kanadier einschränken möchte
Dominic LeBlanc, Minister für öffentliche Sicherheit und neu ernannter Finanzminister, wird ebenfalls als möglicher Nachfolger genannt. LeBlanc war in die Schaffung eines »digitalen« Nachweises der »Impfung« während der COVID-Pandemie involviert und hat sich dafür eingesetzt, die Rechte der Kanadier, Waffen zu besitzen, weiter einzuschränken. Zudem ist LeBlanc, wie alle Liberalen, ein entschiedener Befürworter von Abtreibung und hat sich für die Ausweitung der Euthanasie und für das Bill C-6 ausgesprochen.
Anita Anand – Eine Ministerin mit umstrittenen Verbindungen
Anita Anand, von 2019 bis 2021 Ministerin für öffentliche Dienste und Beschaffung, spielte eine Schlüsselrolle bei der Verteilung der experimentellen COVID-Impfstoffe an die Kanadier. Ihre Ablehnung, von der Impfpflicht für die kanadische Armee abzurücken, führte zu einem Rückgang der Rekrutierungen um 35 %. Anand, deren Ehemann in ein COVID-Testunternehmen involviert war, das während der Pandemie millionenschwere Regierungsaufträge erhielt, ist ebenfalls ein entschiedener Verfechter der LGBT-Agenda.
Fazit: Trudeaus Nachfolger, eine Fortsetzung seiner Politik
Trudeau wird oft für die Fehler der Liberalen Partei verantwortlich gemacht, doch seine politischen Misserfolge sind nicht allein seine eigenen, sondern die der gesamten Partei. Die Sozial- und Wirtschaftspolitiken, die unter seiner Führung umgesetzt wurden, sind tief in der globalistischen Agenda verankert, und Trudeaus Nachfolger würden diese wohl fortsetzen.
Ein Wechsel an der Parteispitze könnte den Liberalen zwar als Sündenbock dienen, doch es würde wenig daran ändern, dass die zugrunde liegende Agenda die gleiche bleibt. Die Kanadier könnten beim nächsten Wahlgang möglicherweise einen weiteren Kandidaten wählen, der dieselben anti-familienorientierten und globalistischen Werte vertritt, die sie bereits unter Trudeau abgelehnt haben.


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