Der Gouverneur Greg Abbott lässt sich durch keine Medienkampagne beirren: sein Staat hebt alle Corona-Einschränkungen auf und startet mit gehissten Segeln in die Normalität.
Nur 30% der Texaner haben sich bisher dem Impfzwang gebeugt, Kindern wurden so gut wie kaum geimpft. Dessen ungeachtet geht es für Texas unter Gouverneur Greg Abbott weiter mit der Normalität. Abbott macht das eine nicht zur Bedingung des anderen, wie Texas Tribune berichtet.
Mit einer Durchführungsentscheidung verbot Abbot sogar den Maskenzwang mit Drohung von Strafzahlung. Ab Freitag kann jede staatliche Einrichtung, die versucht, ein Maskenmandat zu verhängen, mit einer Geldstrafe von bis zu 1.000 US-Dollar belegt werden, so die Anordnung.
Die Anordnung ist folgenreich für öffentliche Schulen. Nachdem Abbott Anfang März die landesweite Maskenpflicht aufgehoben hatte, durften die Schulsysteme ihre eigenen Richtlinien zum Tragen von Masken beibehalten. Aber nach dem 4. Juni, kann keinem Schüler, Lehrer, Elternteil, oder anderen Mitarbeitern oder Besuchern Masken auferlegt werden, so die neue Anordnung.
Trotz düsterem medialen Panikschüren über die möglichen Auswirkungen der Aufhebung des landesweiten Maskenmandats, geht Abbott unbeirrt auf die Freiheit und die Normalität zu. In Texas sind die Ansteckungswerte nicht sonderlich angestiegen und am Wochenende hatte das staatliche Gesundheitsamt seinen ersten Tag seit über einem Jahr, keinen einzigen Corona-Todesfall aufgezeichnet.
»Wir können Corona bekämpfen und gleichzeitig die Freiheit der Texaner verteidigen, indem wir ihnen die Wahl lassen, sich zu maskieren oder nicht,« so Abbott in einer Erklärung zu seiner Anordnung.
Abbotts neue Regeln werden in Kraft treten, wenn das Schuljahr für die meisten Schüler zu Ende geht – oder bereits vorbei ist. Der letzte Schultag für den größten Schulbezirk des Staates, Houston ISD, ist der 11. Juni. Im zweitgrößten Bezirk des Staates, Dallas ISD, endet der Unterricht am 18. Juni.


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