Mehr als 100.000 Menschen haben laut Angaben der Veranstalter Ende Juni bei einem Marsch für das Leben in der spanischen Hauptstadt Madrid für den Schutz des menschlichen Lebens demonstriert. Aufhänger der Demonstration war die geplante Reform und Liberalisierung der Abtreibungsgesetzgebung durch die Regierung, berichtet iFamNews
»Mehr als 200 zivilgesellschaftliche Gruppen hatten sich zu dem Protestzug am 26. Juni eingefunden, um auf die Gefahren der Abtreibungsreform hinzuweisen. … Dies zeigt uns dass die Aufhebung der Abtreibung in den USA uns zeigt, dass die Debatte über die Kultur des Lebens noch lange nicht abgeschlossen ist,« äußerte sich Jaime Oreja, ein Lebensschützer und Leiter der Lebensschutzorganisation NEOS.
»Es ist wichtig, die christlichen Grundlagen unserer Gesellschaft angesichts der unerbittlichen sozialen Unruhen zu mobilisieren und zu verteidigen. Wir sind heute nicht hier, um über die Vergangenheit zu diskutieren, sondern um das Bewusstsein zu schärfen und uns auf die Debatte der Zukunft vorzubereiten«, fügte er hinzu.
In Spanien waren Abtreibungen im Jahr 1985 erlaubt worden. Bis heute wurden aufgrund der Regelung mehr als 2,5 Millionen Menschen bei Abtreibungen getötet.


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