Klaus Schwab zählte Putin 2016 zu seinen Young Global Leaders

Sind der ukrainische Präsident Zelensky und Russlands Wladimir Putin beide Globalisten_

Abtreibung, UN 2030 Ziele, Klimawandel: im Detail betrachtet ähneln sich die beiden Staatschefs beträchtlich.

Die jüngste dramatische Verschärfung des Konflikts zwischen Russland und der Ukraine hat einen Großteil der Weltbevölkerung wieder einmal dazu veranlasst, sich intellektuell mit einem Thema auseinanderzusetzen, über das sie bisher nur sehr wenig wussten. Wie schon beim Ausbruch der Corona-Krise, als viele von uns versuchten, schwierige wissenschaftliche und medizinische Konzepte, die wir bis dahin vernachlässigt hatten, einigermaßen zu verstehen, haben sich in den letzten Wochen viele von uns mit herausfordernden Fragen zur politischen Situation in Osteuropa auseinandergesetzt. Andere haben sich natürlich auf den Versuch konzentriert, die wichtigsten moralischen Fragen im Zusammenhang mit einem Konflikt zu verstehen, der zu einer großen humanitären Krise geführt hat.

In einem Artikel auf LifeSiteNews setzen sich Paul Smeaton und Michael Haynes zum Ziel, die politischen Ziele von Vladimir Putin und Ukraine-Präsident Zelensky zu vergleichen.

Bevor die westlichen Medien ihre Aufmerksamkeit auf den Krieg zwischen Russland und der Ukraine richteten, was geschah sonst noch in der Innen- und Außenpolitik der beiden Länder selbst? Wer sind Volodomyr Zelenskyy und Vladamir Putin? Was haben diese Männer gemacht, bevor sie in den Fokus der Weltöffentlichkeit gerieten? Führten sie – ähnlich wie die Regierung Biden und viele andere Regierungen auf der ganzen Welt – durch tyrannische Corona-Beschränkungen eine Art Krieg gegen ihr eigenes Volk?

Führten sie einen Krieg gegen die ungeborenen Kinder durch eine Politik, die Abtreibung entweder fördert oder toleriert? Handelten sie als Führer, denen es in erster Linie um das Wohl der Menschen in ihrem Land ging, oder verfolgten sie eine »globalistische« Agenda, die den Interessen ihres Volkes zuwiderlief? In diesem Artikel werden wir Beweise für diese und viele ähnliche Fragen präsentieren.

Viele Leser werden in Zelenskyy zahlreiche Züge dessen erkennen, was sie für einen typischen Globalisten halten. Zum einen ist der ukrainische Präsident ein Liebling der liberalen Medien und wird von Leuten, die viele als eingefleischte Globalisten bezeichnen würden, in den höchsten Tönen gelobt. Erst gestern las die Sprecherin des US-Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, ein Gedicht des U2-Frontmanns Bono vor, in dem Zelenskyy mit dem heiligen Patrick verglichen wurde, was in Bonos Heimatland Irland auf »Kritik und allgemeine Verwirrung« stieß.

Putin hingegen wird seit Jahren von den liberalen Medien dämonisiert, die ihn zu hassen scheinen. Er wird oft als Nationalist angesehen und als jemand, der sich in erster Linie – und vielleicht sogar ausschließlich – um sein Heimatland Russland kümmert.

Manche halten Putin sogar für einen »Anti-Globalisten«. Aber passen seine Handlungen konsequent zu dieser Vorstellung? In diesem Artikel geht es nicht darum, zu beweisen, dass Putin ein Globalist ist, sondern darum, Beweise dafür zu liefern, dass der Begriff, zumindest so wie er von vielen verstanden wird, zu vielen seiner Handlungen passt.

Ein wichtiger Teil der globalistischen Agenda ist die Förderung, Akzeptanz und Umsetzung der 2030-Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDG) der Vereinten Nationen, die Abtreibungen befürworten und eine grüne Agenda »zur Bekämpfung des Klimawandels« stark fördern. Wie die Vereinten Nationen selbst bei der Werbung für ihre abtreibungsfreundliche 2030-Agenda betonen, steht die Gleichstellung der Geschlechter im Mittelpunkt der 2030-Agenda.

Die Allianz mit der globalistischen Sache findet sich also in der Förderung ihrer Schlüsselbegriffe - LGBT-Ideologie, Klimawandelpolitik, Abtreibung und Global Governance. Diese Aspekte finden sich auch als Schlüsselelemente von Klaus Schwabs Great Reset wieder, der von seinem Weltwirtschaftsforum (WEF) vorangetrieben wird. Viele dieser Politiken werden sowohl von Putin als auch von Zelenskyy unterstützt, wie die folgenden Ausführungen zeigen.

Einige werden überrascht gewesen sein, dass Wladimir Putin neben politischen Führern wie Justin Trudeau und Emmanuel Macron von Klaus Schwab in einem 2016 veröffentlichten Video genannt wurde, in dem der WEF-Chef damit prahlte, mit seinen WEF Young Global Leaders »in die Kabinette« von Regierungen auf der ganzen Welt vorzudringen.

Einige werden gehört haben, dass ein Sprecher von Schwabs WEF als Reaktion auf den Konflikt in der Ukraine angekündigt hat, dass die Organisation »alle Beziehungen zu russischen Einrichtungen eingefroren« hat. Aber ist ein solches Ereignis ein Beweis dafür, dass Putin gegen Schwabs Agenda ist? Nein, natürlich nicht.

Vor allem tilgt es kaum die zahlreichen Anlässe, bei denen Putin bedeutende Maßnahmen zur Unterstützung derselben von Schwab verfolgten Agenda ergriffen hat. Und darüber hinaus würden wir jeden, der ein solches Beispiel als Beweis dafür anführt, dass Putin ein Globalisierungsgegner ist, fragen, ob er wirklich glaubt, dass diese Männer, die zu den mächtigsten Männern der Welt gehören, nicht zu einem kleinen politischen Theater fähig sind?

 

Sven von Storch

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