Papst Pius V. organisierte 1571 die Katholische Liga, um Europa vor der osmanischen Bedrohung zu schützen. Heute haben wir Papst Franziskus, der lieber Briefe an die US-Bischöfe schreibt, um sie zur Opposition gegen die Migrationspolitik von Präsident Trump zu ermutigen, so The European Conservative.
In seinem jüngsten Schreiben fordert Franziskus, Migranten nicht mit Kriminellen gleichzusetzen – ungeachtet der Tatsache, dass sie Gesetze brechen, indem sie illegal einreisen. Zugleich ermahnt er Amerika zur Nächstenliebe, ohne auch nur mit einem Wort die katastrophalen Folgen dieser Politik zu erwähnen: Kriminalität, soziale Spannungen und der schleichende Identitätsverlust westlicher Nationen.
Der katholische Senator JD Vance wies auf eine fundamentale Wahrheit hin: Die katholische Morallehre fordert eine Balance zwischen Nächstenliebe und Gemeinwohl. Eine Gesellschaft hat das Recht, ihre Grenzen zu schützen und Migration zu begrenzen, wenn sie dem Gemeinwohl schadet. Doch für Franziskus scheint jede Beschränkung der Migration ein Akt der Unbarmherzigkeit zu sein.
Die Worte von R.R. Reno, Chefredakteur von First Things, bringen das Problem auf den Punkt: Franziskus betreibt eine „Theologisierung der offenen Grenzen“, die keine Debatte zulässt. Wer für Grenzkontrollen plädiert, steht plötzlich außerhalb der christlichen Gemeinschaft. Und wer Migration kritisch sieht, gilt als Feind der Nächstenliebe.
Doch wie konsequent ist dieser Papst? Hat Franziskus je Joe Biden für seine radikale Abtreibungspolitik zurechtgewiesen? Hat er die brutale Verfolgung chinesischer Christen durch Xi Jinping kritisiert? Schweigen. Aber gegen Trump, den erklärten Gegner der globalistischen Agenda, wird er aktiv.
Ein Papst, der sich in linksliberale Politik einmischt, aber echte Christenverfolgung ignoriert, setzt seine moralische Autorität aufs Spiel. Franziskus hat sich nicht als Verteidiger der Kirche, sondern als politischer Akteur positioniert – und das hat Konsequenzen. Das Ergebnis? Eine katholische Basis, die sich von Rom entfremdet, Bischöfe, die sich in Widersprüche verwickeln, und ein Vatikan, der immer mehr wie eine linke NGO wirkt.
Während Pius V. für den Erhalt der christlichen Zivilisation kämpfte, öffnet Franziskus die Tore – und setzt damit das Erbe Europas aufs Spiel.


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