Es war ein politischer Kraftakt, aber Donald Trump hat wieder einmal geliefert. In einer mit Spannung erwarteten Abstimmung hat der US-Senat mit 51 zu 49 Stimmen den Weg frei gemacht für die Debatte über das sogenannte »Big Beautiful Bill« – ein knapp 1.000 Seiten starkes Reformpaket, das kaum weniger sein will als der große Umbau der USA. Wie die New York Post berichtet, ist die Vorlage nun auf dem Weg zur endgültigen Verabschiedung.
Zwei republikanische Senatoren, Thom Tillis (North Carolina) und Rand Paul (Kentucky), hatten sich gegen den Entwurf gestellt – und wurden prompt von Trump selbst öffentlich kritisiert. In einer Mitteilung auf Truth Social erklärte der Präsident, Tillis habe einen »großen Fehler« gemacht und werde wohl bald einen ernsthaften parteiinternen Gegenkandidaten zu spüren bekommen. Über Rand Paul schrieb Trump trocken: »Was stimmt nicht mit dem Kerl?«
Das Gesetzespaket selbst ist ein Frontalangriff auf die Reste des progressiven Biden-Systems: Die Steuerreform von 2017 soll dauerhaft festgeschrieben, die Besteuerung von Trinkgeldern und Überstunden abgeschafft, grüne Energie-Subventionen gestrichen und der Grenzschutz gestärkt werden. Um all dies zu finanzieren, muss die Schuldenobergrenze um fünf Billionen Dollar erhöht werden – ein bewusst kalkulierter Schritt, der Trumps Fokus auf Wachstum und Deregulierung unterstreicht.
Gleichzeitig enthält das Gesetz auch soziale Elemente: Die Kürzung der Mittel für das SNAP-Programm (Lebensmittelhilfe) wird verzögert, ein milliardenschwerer Fonds für ländliche Kliniken eingerichtet. Zudem sollen Bundesländereien verkauft werden, um Wohnraum und lokale Entwicklung zu fördern – ein Schritt, der gerade in überregulierten Bundesstaaten wie Kalifornien und Oregon Hoffnung auf eine echte Entlastung macht.
Mit dem »Big Beautiful Bill« verfolgt Trump nicht nur fiskalische Ziele – er stellt die Weichen für ein neues Amerika: weniger Staat, mehr Freiheit, mehr Ordnung. Wer sich dem entgegenstellt – ob aus den eigenen Reihen oder von links – wird die neue Entschlossenheit der konservativen Wende zu spüren bekommen. Der Countdown zum 4. Juli läuft – und mit ihm die Rückkehr eines starken, souveränen Amerikas.


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