Ein Milliardenprojekt zur Rettung von Lachsen scheitert grandios

Milliarden für toten Fisch: Wie die Öko-Ideologie im Columbia River versagt

Über 700 Millionen Dollar später zeigt sich: Die großangelegte Rettung der Salmoniden im Columbia-Becken ist ein Lehrstück dafür, wie Umweltpolitik zur kostspieligen Ersatzreligion wird, während die wahren Probleme ignoriert werden.

Lachs, Bild: Phys
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Der Bericht von Phys.org zeigt in bedrückender Deutlichkeit, wie ein gigantisches 700-Millionen-Dollar-Projekt im Columbia River Basin seine eigenen Versprechen nicht einlöst – und dennoch weiterläuft, als sei alles in bester Ordnung, wie Phys.org berichtet.

Der Milliardenwahnsinn ohne Wirkung

Über 700 Millionen Dollar wurden investiert – nicht etwa in konkrete technische Verbesserungen oder in eine ehrliche Neubewertung der Dammstruktur, sondern in symbolische Maßnahmen: das Aufbrechen von Uferwällen, das Fluten von Feuchtgebieten, das Verlegen von Bachläufen, das Pflanzen von Ufervegetation. Mehr als 2.800 Meilen »neue Lebensräume« wurden geschaffen, doch die Wildlachse bleiben weitgehend aus.

Die angeblichen Rekordzahlen von 2014 bestehen fast vollständig aus künstlich gezüchteten Hatchery-Fischen. Die echten, wilden Bestände – um die es angeblich geht – bleiben minimal. NOAA-Forscher geben offen zu, dass viele Projekte keinerlei Wirkung zeigen. Andere seien von vornherein falsch gewählt, weil Landbesitzer nicht mitmachen wollten. Statt Schlüsselregionen zu sanieren, verteilt man das Geld nach Opportunität.

Kurz gesagt: Man macht, was politisch bequem ist. Nicht, was biologisch notwendig wäre.

Die Ideologie ersetzt die Biologie

Seit Jahren weigert sich die politische Führung im Westen der USA, den zentralen Faktor zu benennen: Die enormen Energie-Dämme im Columbia-System sind der Hauptgrund für das Sterben der Wanderfische. Alles andere ist Nebenkriegsschauplatz. Doch statt diese Realität anzuerkennen, flüchtet man sich in kosmetische Maßnahmen, flankiert von PR-Kampagnen, die den Eindruck erwecken sollen, man rette die Natur.

Oregon weist völlig zu Recht darauf hin, dass selbst nahezu unberührte Wildnisregionen Wildlachs nicht zurückbringen, solange die Dämme bestehen. Der Ruf nach mehr »Renaturierung« ignoriert bewusst, dass selbst die beste Wassergüte und die idyllischste Auenlandschaft nichts nützen, wenn die Tiere gar nicht erst dorthin gelangen.

Währenddessen gilt jeder Versuch, Wasserkraft oder Energieproduktion zu sichern, als Sakrileg an der grünen Ersatzreligion.

Die Zeche zahlen wie immer die Bürger

Der Ruf nach dem kontrollierten Rückbau der vier unteren Snake-River-Dämme existiert seit Jahren – doch die politische Elite kneift. Also lässt man ein milliardenschweres Programm weiterlaufen, das wenig bringt, dafür aber exzellent aussieht. Natürlich nicht für die Fische, sondern für die politische Außendarstellung. Nachhaltig ist hier einzig der Geldabfluss.

Die Grünen im Westen feiern jeden neuen Fördermillionenbescheid wie einen Sieg der Vernunft. In Wahrheit wird eine Ideologie gefüttert, die nur in den Köpfen von Aktivisten funktioniert, nicht aber in einem realen Ökosystem.

Wann endet dieser ökologische Aberglaube?

Es wird höchste Zeit, die Frage zu stellen, die niemand stellen darf: Wie viel Geld darf eine Ideologie verschlingen, bevor jemand »Stopp« sagt? Die Öko-Politik im Columbia River ist ein Paradebeispiel dafür, wie Symbolhandlungen echte Lösungen verhindern.

Solange Ideologie wichtiger bleibt als Biologie, wird der Lachs weiter sterben – und der Steuerzahler weiter zahlen. Wer die Natur wirklich schützen will, muss zuerst die Ideologen stoppen, die Wissenschaft durch Wunschdenken, PR und teure Luftschlösser ersetzen.

Sven von Storch

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Elektrischen Strom statt Fische zu essen geht nicht, aber man kann noch weniger daraus machen, in dem man aus Strom viele Bitcoins erzeugt.

Mahlzeit.

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