Am vergangenen Samstag haben Berlin und Köln ein machtvolles Signal empfangen: Fast 7.000 Menschen versammelten sich beim 21. Marsch für das Leben in Berlin und dem dritten Marsch in Köln, um die Stimme für jene zu erheben, die keine Stimme haben – die ungeborenen Kinder und die Schwächsten unserer Gesellschaft. »Das Ja zum Leben duldet keine Kompromisse«, machte Alexandra Linder, Vorsitzende des Bundesverbands Lebensrecht, deutlich.
Lebensrecht als gelebte Realität
Die Veranstaltungen waren geprägt von bewegenden Beispielen: Professor Holm Schneider erzählte von einer Familie, die Vierlinge auf die Welt brachte – obwohl Ärzte zuvor zur »Reduktion« geraten hatten. Aus Indien berichtete Johanna Durairaj über ihre Arbeit für werdende Mütter, die sonst auf der Straße gestanden hätten. Und mitten aus Berlin trat der Apotheker Andreas Kersten hervor, der trotz Anschlägen und juristischer Schikanen standhaft bleibt und keine Präparate verkauft, die Frühabtreibungen verursachen.
Die Jugend erhebt ihre Stimme
Besonders ermutigend war die Präsenz junger Menschen: Junge Aktivisten berichteten von ihren Einsätzen auf der Straße, von Debatten mit Andersdenkenden und von ihrem Mut, das Lebensrecht öffentlich zu verteidigen. In Köln sprach der Anwalt Dr. Felix Böllmann von ADF International über die Gewissensfreiheit, während die Hebamme Sarah und die Ärztin Dr. Elisabeth Luge den Wert des Lebens und die Notwendigkeit echter Prävention betonten.
Ein Weckruf an Politik und Gesellschaft
Die Botschaft war unmissverständlich: Abtreibung und assistierter Suizid dürfen nicht als »Lösungen« verkauft oder gar beworben werden. Jede solche Maßnahme ist eine Kapitulation des Staates vor Problemen, die lösbar wären. Das Signal von Berlin und Köln lautet: Die Gesellschaft wacht auf, und immer mehr Menschen stellen sich dem Mainstream entgegen, der das Töten von Kindern und Kranken normalisieren will.
Der nächste Marsch für das Leben findet am 19. September 2026 statt. Er wird mehr denn je gebraucht – denn solange die Politik die Tötung unschuldiger Menschen als »Recht« behandelt, ist Widerstand Christenpflicht.


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