Der CEO von Warner Bros. Discovery, David Zaslav, hat CNN dazu gedrängt, sich wieder auf den »Journalismus« zu konzentrieren, da die Einschaltquoten des Senders im Sinkflug sind, berichtet Bloomberg.
Einem Bericht zufolge drängt Zaslav darauf, dass der Sender direkte Nachrichten für alle liefert.
»Journalismus an erster Stelle. Amerika braucht einen Nachrichtensender, bei dem jeder zu Wort kommen kann: Republikaner, Demokraten«, sagte Zaslav.
»Ich denke, dass Sie das bei CNN immer mehr sehen werden. Wir werden nicht auf die Einschaltquoten schauen, und auf lange Sicht wird das mehr wert sein.«
Die Einstellung von Chris Licht als CNN-Chef signalisiert laut Zaslav einen Wendepunkt für den Sender.
Licht hat für ein CNN gesorgt, das nicht mehr jeden Bericht mit »Eilmeldungen« überschreibt und die Zuschauer nicht mehr mit meinungsbasierten Sendungen überflutet, heißt es in dem Bericht.
Kurzfristig hat sich die Abkehr von Sensationsnachrichten jedoch auf die Einschaltquoten ausgewirkt.
»Das Problem ist, dass wir kein neutrales Land sind«, so die in dem Bericht als »gut platziert« bezeichnete Quelle. »Die Einschaltquoten verschlechtern sich, weil sie den ganzen Schnickschnack herausnehmen. Die Einschaltquoten von CNN sind so schlecht wie die der Lokalnachrichten.«
»Das neue Management flippt nicht aus, aber alle anderen bei CNN schon. Sie wollen zuerst die Sendungen reparieren, aber sie erkennen nicht, dass die Sendungen und die Einschaltquoten zusammenhängen.«


Add new comment