Kinder hassen ihr Heimatland

Kritische Theorie hat unsere Kultur mit demoralisiertem Selbstzweifel durchdrungen

Eine Ideologie, die sich gegen die westlichen Werte richtet, hat die Gesellschaft tief gespalten und die Zukunft der nächsten Generation gefährdet.

Kritische Theorie ist das krumme Prisma, durch das linke Ideologen Geschichte und die Welt refraktieren. Ihr Ziel ist die ungezielte Kritik an der westlichen Gesellschaft, um deren Fundamente zu zerstören. Sie ist die Mutter aller immer weiter wachsenden Untertheorien, darunter die kritische Rechtstheorie, kritische Rassentheorie, kritische Finanztheorie, kritische Managementtheorie und kritische Pädagogik. Diese Theorien dominieren nicht nur abgelegene Elfenbeintürme, sondern auch das tägliche Leben, indem sie ihre empirischen Manifestationen wie »Diversity, Equity, Inclusion« (DEI) und andere spaltende Praktiken aufdrängen, die eine destruktive ant-westliche Weltanschauung fördern. Diese Weltanschauung erzeugt gewaltsame Unzufriedenheit, rassistischen Extremismus und Bürgerunruhen; sie schadet allen sozialen Gruppen gleichermaßen. Das berichtet Legal Insurrection.

Kritische Theorie hat ihren Ursprung in der marxistischen Philosophie. Sie wurde von Denkschulen wie der Frankfurter Schule und anderen linken Intellektuellen nach dem Zweiten Weltkrieg weiterentwickelt und perfektioniert. Sie fordert eine »rücksichtslose Kritik an allem, was existiert«, ein Prinzip, das Marx selbst vertrat. Doch die moderne Ausprägung dieser Theorie zielt nicht auf einen konstruktiven Dialog oder den Aufbau einer besseren Gesellschaft, sondern auf die Zerstörung und Umgestaltung der westlichen Werte und Institutionen.

In den westlichen Universitäten hat die kritische Theorie die humanistische und sozialwissenschaftliche Ausbildung weitgehend ersetzt und durch eine weit verbreitete marxistische Indoktrination ersetzt. Werke wie Howard Zinns A People’s History of the United States sind Paradebeispiele für diese neue Herangehensweise. Es geht nicht darum, gut informierte historische Lehren zu vermitteln, sondern um einen rücksichtslosen Angriff auf die grundlegenden Werte Amerikas.

»Kritik« leitet sich vom griechischen Wort »kritēs« ab, was »Richter« bedeutet. Es impliziert, dass die kritische Theorie sich der Weisheit der vergangenen Generationen aus einer anachronistischen Perspektive widmet und sie mit utopischen Maßstäben bewertet, die in der Realität nicht umsetzbar sind. Sie ist das »gerichtliche Spekulieren«, das die Grundlagen des westlichen Denkens und der westlichen Kultur infrage stellt, ohne den realen Nutzen oder die Wahrheit der bestehenden Gesellschaft zu verstehen.

Es ist höchste Zeit, dass unsere Bildungseinrichtungen aufhören, die Zerstörung des Westens zu bejubeln und stattdessen Prinzipien der fundierten und klassischen Bildung annehmen, die auf den amerikanischen Werten basieren. Diese Art der Ausbildung lehrt den Schülern, wie man unabhängig denkt und die Vergangenheit wirklich versteht. Sie befasst sich mit den größten Denkerleistungen der Menschheit und erinnert uns daran, dass »nicht der Kritiker zählt«.

Sven von Storch

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