Mit Tränen in den Augen

Kanadischer Provinzleiter entschuldigt sich für Lockdown

Doug Ford: »Beamte lagen mit Corona-Sperren falsch.«

Der Premierminister einer kanadischen Provinz stellt seine amerikanischen politischen Kollegen in den Schatten, indem er an die Öffentlichkeit trat und sich für die falschen Entscheidungen in der Corona-Krise entschuldigt hat. Die Maßnahmen seien »falsch und schaden den Menschen« und der »drakonische Lockdown zerstöre Volkswirtschaft und Existenzen ohne Grund«.

Doug Ford, der Chef-Minister von Ontario, der sich derzeit in selbst auferlegter Quarantäne im Haus seiner verstorbenen Mutter in Etobicoke befindet, nachdem ein Mitarbeiter positiv auf das Virus getestet wurde, sagte auf einer Pressekonferenz, er wolle »die Ereignisse der vergangenen Woche ansprechen«, nachdem seine Regierung neue Maßnahmen nach einem »extrem beunruhigenden Model« in Kraft gesetzt habe, berichtete die CBC.

Ziel war es, die Mobilität einzudämmen, was »nicht die richtige Entscheidung war«.

»Wir haben zu überstürzt gehandelt«, sagte er und fügte hinzu, dass einige der umgesetzten Maßnahmen zu weit gingen, um die Rechte und Freiheiten der Kanadier zu beschneiden.

»Einfach ausgedrückt, haben wir es falsch gemacht. Wir haben einen Fehler gemacht. Diese Entscheidungen haben eine Menge Leute wirklich beunruhigt«, sagte Ford. »Dafür tut es mir leid, und ich entschuldige mich aufrichtig.«

Der öffentliche Aufschrei zu beiden Maßnahmen war so schnell und heftig, dass die Regierung innerhalb weniger Tage nach der Ankündigung ihren Kurs änderte. Mitglieder des Ontario COVID-19 Science Advisory Table haben die Entscheidungen ebenfalls dementiert und in Interviews mit den Medien deutlich gemacht, dass sie nicht auf ihren eigenen Empfehlungen an das Kabinett beruhen.

»Kanada – das lange für seinen toleranten, entspannten Stil einer liberalen Regierung bekannt war – wird von der Außenwelt als zunehmend autoritär wahrgenommen, alles unter dem Deckmantel, die Bürger vor einem Virus »schützen« zu wollen, der eindeutig nicht der weltuntergangserregende Erreger ist, für den man es weitläufig hält, berichtet Natural News.

Trotz der schönen Geste wird die Entschuldigung nicht die zigtausenden Existenzen retten, die der Lockdown zerstört hat und überall auf der Welt zerstört.

Sven von Storch

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