Die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (IDF) haben in einem gezielten Einsatz den Hamas-Terrorführer Hakham Muhammad Issa Al-Issa in Gaza-Stadt eliminiert. Das bestätigte die Armee am Samstag. Der Schlägertrupp operierte in Zusammenarbeit mit dem Inlandsgeheimdienst Schin Bet. Wie The Jerusalem Post berichtet, war Issa nicht nur einer der Mitbegründer der Hamas, sondern auch hauptverantwortlich für die militärische Ausbildung tausender Dschihadisten.
Issa hatte zuletzt als Leiter des »Combat Support Headquarters« der Hamas agiert. In früheren Funktionen war er unter anderem Chef der Ausbildungseinrichtungen der Qassam-Brigaden und Mitglied des obersten Sicherheitsrats der Hamas. Seine Terrorlaufbahn reicht Jahrzehnte zurück – seine letzte Bluttat war die Mitplanung des Massakers vom 7. Oktober 2023, bei dem über 1.200 Zivilisten in Israel ermordet wurden.
Die IDF betonte, dass Issa eine zentrale Rolle beim Wiederaufbau der militärischen Infrastruktur der Hamas gespielt habe. Er koordinierte sowohl Luft- als auch Seeterrorangriffe gegen israelische Zivilisten und Soldaten, arbeitete gleichzeitig an der Reorganisation des geschwächten Hamas-Systems in Gaza. Nun wurde er in Sabra, einem Stadtteil von Gaza, ausgeschaltet – und mit ihm ein weiterer Baustein des Terrors.
Fast zeitgleich vermeldete der israelische Geheimdienst die Zerschlagung eines riesigen Hamas-Terrornetzwerks im Westjordanland. Über 60 Terroristen wurden verhaftet, Sprengstoff, Waffen und unterirdische Tunnel entdeckt. Laut Times of Israel handelt es sich um die größte Operation dieser Art seit einem Jahrzehnt.
Auch im Libanon ging Israels Armee entschlossen vor: In gezielten Luftschlägen wurden zwei führende Hisbollah-Kommandeure eliminiert – darunter Abbas al-Hassan Wahbi, Chefaufklärer der iranisch gesteuerten Radwan-Einheiten, und Hassan Muhammad Hammoudi, Verantwortlicher für Panzerabwehrraketen im Sektor Bint Dschbeil.
Mit der gezielten Tötung von Issa und der Zerschlagung mehrerer Terrornetzwerke zeigt Israel, dass es nicht bereit ist, seine Sicherheit auf dem Altar westlicher Appeasement-Träume zu opfern. Während der Westen diskutiert, handelt Jerusalem – und sendet eine unmissverständliche Botschaft: Der Terror wird nicht geduldet, er wird beseitigt.


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