Inmitten der hitzigen Debatten und der wachsenden politischen Spannungen in den USA stehen die Wähler vor einer klaren Entscheidung: Soll Kamala Harris, die amtierende Vizepräsidentin, oder Donald Trump, der ehemalige Präsident, das höchste Amt des Landes übernehmen? Beide Kandidaten vertreten unterschiedliche Positionen zu zentralen Themen, die das Leben der Amerikaner maßgeblich beeinflussen könnten. Die BBC fast zusammen.
Ein zentrales Thema in den Wahlkampfreden von Harris ist die Inflation, die während der Biden-Regierung in den USA angestiegen ist. Sie verspricht, am ersten Tag ihrer Amtszeit Maßnahmen zu ergreifen, um die Kosten für Lebensmittel und Wohnraum zu senken, darunter eine Bekämpfung von Wucherpreisen und Unterstützung für Erstkäufer von Immobilien. Trump hingegen hat ebenfalls erklärt, dass er die Inflation beenden und Amerika wieder erschwinglich machen will, wobei er auf verstärkte Ölförderung setzt, um die Energiekosten zu senken.
In der Steuerpolitik plant Harris, die Steuern für große Unternehmen und für Amerikaner mit einem Einkommen von über 400.000 Dollar zu erhöhen, während sie gleichzeitig steuerliche Entlastungen für Familien einführen möchte. Trump hingegen setzt auf massive Steuersenkungen, die vor allem den Reichen zugutekommen würden, und verspricht, diese durch ein höheres Wirtschaftswachstum zu finanzieren.
Ein weiterer entscheidender Punkt ist das Thema Abtreibung. Harris hat sich für die Rechte auf Abtreibung stark gemacht und plant, die entsprechenden Gesetze auf nationaler Ebene zu verankern. Trump hingegen hat sich als unbeständig in seiner Haltung zur Abtreibung gezeigt, obwohl seine Ernennungen von Richtern zum Obersten Gerichtshof maßgeblich zur Aufhebung des verfassungsmäßigen Rechts auf Abtreibung beigetragen haben.
Im Bereich der Einwanderung hat Harris Initiativen zur Bekämpfung der Ursachen der Grenzkrise unterstützt und Erfahrungen als Staatsanwältin in Kalifornien betont. Trump hingegen schwört, die Grenze zu schließen und die größte Abschiebung in der US-Geschichte durchzuführen.
Im Hinblick auf die Außenpolitik hat Harris erklärt, dass sie die Ukraine „so lange unterstützen wird, wie es nötig ist“, während Trump eine isolationistische Außenpolitik favorisiert und verspricht, den Krieg in der Ukraine innerhalb von 24 Stunden durch Verhandlungen mit Russland zu beenden.
Während die Wahl naht, wird es für die Wähler entscheidend sein, sich über die Unterschiede zwischen Harris und Trump bewusst zu sein, um eine informierte Entscheidung zu treffen. Die kommenden Wochen könnten nicht nur den Kurs der amerikanischen Politik, sondern auch das tägliche Leben der Bürger nachhaltig beeinflussen.


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