Festgenommen und angeklagt, weil sie vor Klinik gebetet hatten

Großbritannien_ Priester und Lebensschützerin freigesprochen

»Ich bin froh, dass ich von jeglichem Fehlverhalten freigesprochen wurde, aber ich hätte niemals verhaftet und wie ein Krimineller behandelt werden dürfen, nur weil ich still auf einer öffentlichen Straße gebetet habe.«

Isabel Vaughan-Spruce, Co-Direktorin von March for Life UK, und Pater Sean Gough wurden heute vor dem Birmingham Magistrates Court für nicht schuldig befunden. Hier ist, was Isabel auf den Stufen des Gerichts sagte, wie MarchforLife UK berichtete.

»Ich bin froh, dass ich von jeglichem Fehlverhalten freigesprochen wurde, aber ich hätte niemals verhaftet und wie ein Krimineller behandelt werden dürfen, nur weil ich still auf einer öffentlichen Straße gebetet habe,« schrieb sie auf der Webseite des Marsches für das Leben in Großbritannien.

»Nach meiner Verhaftung wurde ich von der Polizei gefragt, wofür ich im Stillen gebetet hätte. Ich sagte ihnen, dass ich für Menschen wie meine Freundin Amy bete, die vergewaltigt und schwanger wurde und zu einer Abtreibung gedrängt wurde, die sie zutiefst bereute, für Menschen wie Natalia, die die Abtreibungspillen nahm und dann ihr Baby zu Hause abgab und das Kind in der Toilette sah, was sie zutiefst traumatisierte, für Menschen wie Kirsty, die ihr Kind ebenfalls zu Hause abgab, in ihrem eigenen Bett, und als sie die Decke anhob, sah sie etwas, das sie als eine Szene aus einem Horrorfilm beschrieb,« erklärte sie.

Hier liegt das eigentliche Verbrechen: Frauen wird die Lüge verkauft, dass eine Abtreibung die Lösung für ihre Schwangerschaftsprobleme ist, dass dies von der Regierung unterstützt wird und dass Versuche, Frauen Alternativen anzubieten, entweder als kriminell oder als asozial bezeichnet werden.

»Es ist zutiefst unsozial, dass es immer noch legal ist, bestimmte Menschen ihrer grundlegendsten Freiheit, der Freiheit zu leben, zu berauben, und dass nun Schritte unternommen werden, um die Redefreiheit, die Freiheit, Hilfe anzubieten, die Freiheit zu beten und sogar die Freiheit zu denken zu zensieren. Wir müssen uns dagegen wehren und dafür sorgen, dass diese grundlegenden Freiheiten geschützt werden und dass alle unsere Gesetze dies widerspiegeln,« so Vaughn-Spruce.

Auch ein Priester – Pater Sean Gough –, der angeklagt wurde, weil er in der gleichen Zensurzone in Birmingham gebetet hatte, wurde heute vor dem Magistratsgericht von Birmingham freigesprochen.

Sven von Storch

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