Vor den Präsidentschaftswahlen 2020 wurde ein Teil des Inhalts eines Laptops von Präsident Joe Bidens Sohn Hunter Biden veröffentlicht, der offenbar schädliche Informationen über den damaligen Präsidentschaftskandidaten enthielt. In den Medien wurde der Laptop damals als Fehlinformation oder russische Desinformation abgetan, berichtet Just The News.
»Nachdem das FBI den Hunter-Biden-Laptop aus dem Computerladen in Wilmington, Del., erhalten hatte, erklärten die Informanten, dass die örtliche FBI-Führung den Mitarbeitern gesagt habe, ‚Sie werden sich den Hunter-Biden-Laptop nicht ansehen‘ und dass das FBI ‚das Ergebnis der Wahl nicht noch einmal ändern werde‘«, heißt es in dem Brief, der der Daily Mail vorliegt.
»Ich hoffe, Sie verstehen, dass es für Sie umso schwieriger wird, die Wahrheit aufzudecken und Einzelpersonen für ihr Fehlverhalten zur Rechenschaft zu ziehen, je länger Ihr Büro untätig bleibt und die Untersuchung der Handlungen des FBI hinauszögert«, so Johnson weiter.
Der damalige FBI-Direktor James Comey kündigte 2016 an, dass das FBI seine Ermittlungen gegen die ehemalige Außenministerin Hillary Clinton vor den Präsidentschaftswahlen wieder aufnehmen würde - ein Schritt, von dem viele Kritiker sagten, er habe den Ausgang des Rennens beeinflusst.
»Ich verstehe zwar Ihr Zögern, eine Angelegenheit zu untersuchen, die mit einer laufenden Untersuchung zusammenhängen könnte, aber aufgrund zahlreicher glaubwürdiger Enthüllungen von Whistleblowern ist mir klar, dass man dem FBI bei der Handhabung von Hunter Bidens Laptop nicht vertrauen kann«, schrieb Johnson weiter.
Das FBI kündigte Anfang des Monats an, dass es seine Ermittlungen bezüglich des Laptops »aggressiv weiterverfolgt«.
Bereits vor der Razzia auf dem Anwesen des ehemaligen Präsidenten Donald Trump in Florida Anfang August sahen sich die Verantwortlichen des FBI mit erheblichen Vorwürfen politischer Voreingenommenheit konfrontiert.
Der ehemalige Assistant Special Agent in Charge der Außenstelle Washington, Timothy Thibault, sah sich mit Vorwürfen konfrontiert, er habe hochrangigen Beamten des Justizministeriums die parteipolitische Natur der Beweise vorenthalten, um deren Zustimmung zu einer Untersuchung gegen Trump zu erhalten. Außerdem soll er daran gearbeitet haben, Beweise gegen Hunter Biden fälschlicherweise zu diskreditieren. Thibault wurde nach den Vorwürfen versetzt.


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