Voreingenommenheit nicht mehr zu leugnen

Facebook zensiert konservative Medien…wieder einmal

Ein Bericht des liberalen Wall Street Journal enthüllt: »Unabhängige Faktenprüfer« nicht so unvoreingenommen, wie sie scheinen – in den kommenden Tagen werden weitere harte Zensurschritte erwartet.

Die Mitarbeiter des Tech-Giganten  Facebook haben immer wieder darauf gedrängt, rechte Seiten wie Breitbart zu unterdrücken oder von der Plattform zu nehmen, wie ein vernichtender Bericht des Wall Street Journal enthüllt.

Die internen Debatten, die in von der Publikation eingesehenen Pinnwandkonversationen festgehalten wurden, nähren neue Bedenken, dass die Plattform Nachrichtenanbieter aufgrund ihrer politischen Ausrichtung unterschiedlich behandelt.

Der Bericht befasst sich insbesondere mit Breitbart, das die Mitarbeiter aus der News-Tab-Funktion entfernen wollten, vor allem im Zuge der Proteste nach dem Tod von George Floyd durch die Polizei in Minneapolis im vergangenen Jahr.

Auf die Frage eines Mitarbeiters, ob Breitbart entfernt werden solle, antwortete ein leitender Forscher: »Ich kann Ihnen auch sagen, dass wir vor zwei Jahren einen Rückgang des Vertrauens in CNN festgestellt haben: Würden wir bei ihnen den gleichen Ansatz verfolgen?«

Im Jahr 2020 hatte Facebook damit begonnen, »Strikes« für Inhalte zu erfassen, die von »unabhängigen Faktenprüfern« als falsch eingestuft wurden. Wiederholungstäter konnten von der Veröffentlichung ausgeschlossen werden. Die Eskalation betraf laut dem Bericht häufiger konservative Seiten.

Der Bericht ist der jüngste in einer Reihe von Enthüllungen von Whistleblowern über die Profitgier des Social-Media-Kolosses gegenüber den Bedürfnissen seiner Nutzer.

Die Mitarbeiter wurden in den letzten Tagen aufgefordert, sich auf weitere Enthüllungen einzustellen.

Nick Clegg, der Vizepräsident für globale Angelegenheiten bei Facebook, teilte den Mitarbeitern in einem Memo vom Samstag, das Axios vorliegt, mit, dass »wir uns in den kommenden Tagen leider auf weitere schlechte Schlagzeilen einstellen müssen.«

Sven von Storch

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