Die Ergebnisse der US-Wahlen 2024 haben einen klaren Trend gezeigt: Donald Trump hat nicht nur knapp gewonnen, sondern er hat in mehreren entscheidenden Aspekten massiv triumphiert. Es geht nicht nur um das Electoral College oder um die entscheidenden Swing States, die Trump für sich gewinnen konnte. Auch der Popular Vote und die Mehrheit im Kongress und Senat sprechen eine klare Sprache. Bemerkenswert ist außerdem, dass Trump sogar das Latino-Votum sowie bedeutende Anteile der schwarzen und weiblichen Wählerschaft für sich entscheiden konntee Linke in den USA und ihre geistigen Verwandten in Deutschland nicht begreifen (und dabei reichen sie sich die Hand mit den weniger fähigen Teilen des rechten Vorfelds), ist, dass es bei politischen Entscheidungen nicht um Ethnien, Rassen oder Geschlechter-Identitäten geht. Vielmehr zählen Inhalte und eine überzeugende Erzählung. Die Demokraten und ihre intellektuell zurückgebliebenen Nachäffer in der deutschen Politik können nicht aufhören, über Rasse und Geschlecht zu reden, während der Wähler nach substanziellen Lösungen sucht .
Die eindrucksvoll den Bedeutungsverlust der klassischen Medien und des Superstars als politischem Influencer verdeutlicht. Die Mainstreammedien haben ein völlig verzerrtes Bild der Stimmung in der Bevölkerung produziert und dabei nicht erkannt, dass die meisten Wähler längst abgewandert sind und sich ihre Informationen aus anderen Quellen holen. Ein Paradebeispiel für diesen Paradigmenwechsel ist der Kontrast zwischen Trumps Auftritt bei McDonald‘s und Kamala Harris gleichzeitiger Fotoshooting-Sitzung in Designerklamotten für Vogue.
Die Bemühungen von Popstars, mit Stars wie Taylor Swift oder Cardi B. auf der Bühne zu punkten, beeindrucken nur die Journalisten der Old Media und jene, die weiterhin vorwiegend diese veralteten Informationsquellen konsumieren. Die Frage bleibt: Werden sie lernen und es beim nächsten Mal besser machen? Die Antwort ist einfach: Natürlich nicht. Ideologen und Radikale sind geistig wenig beweglich. Sie haben es 2016 nicht gelernt, und sie werden es auch diesmal nicht tun.
Diese Wahl hat nicht nur die Überlegenheit von Inhalten über Identitätspolitik aufgezeigt, sondern auch die Notwendigkeit für einen grundlegenden Wandel im politischen Diskurs – sowohl in den USA als auch in Deutschland. Wenn die deutsche Politik aus den Ereignissen in den USA lernen möchte, sollte sie den Fokus auf substanziellere Themen und die Bedürfnisse der Bürger legen, anstatt sich in den endlosen Debatten über Rasse und Geschlecht zu verlieren.


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