Überzeugter Katholik und Kommunismus-Gegner

Der Chinese Martin Lee, Vater der Demokratie für den Friedensnobelpreis nominiert

»Quelle der Inspiration für die pro-demokratische Bewegung in Hong Kong« und Gallionsfigur gegen den chinesischen Kommunismus

Martin Lee Chu-ming ist einer der Gründer der Demokratischen Partei Hongkongs. Der ehemalige katholische Politiker wurde im vergangenen April verhaftet und dann gegen Kaution freigelassen, weil er an einer nicht genehmigten Demonstration teilgenommen hatte.

Nun gilt er als Spitzenkandidat für den Friedensnobelpreis. Die beiden norwegischen Parlamentarier Mathilde Tybring-Gjedde und Peter Frølich, beide von der konservativen Partei, nominierten Lee, wie Asia News berichtete. Die beiden Politiker erklärten ihre Hoffnung, dass Lee »eine Quelle der Inspiration für die pro-demokratische Bewegung in Hong Kong und die Verfechter der Freiheit auf der ganzen Welt sein wird.«

Der gläubige Katholik Martin Lee war Mitglied des Gesetzgeberrats von Hong Kong bevor und nachdem die britische Kolonie an China zurückgegeben wurde. Er ist einer der entschiedensten Verfechter der Freiheit für Hong Kong gegen die chinesische kommunistische Regierung.

Der Friedensnobelpreis wird seit 1901 an Menschen und Institutionen verliehen, die sich für die Brüderlichkeit zwischen den Nationen, die Abschaffung oder Reduzierung von Armeen und die Erhaltung und Förderung des Friedens eingesetzt haben.

Sven von Storch

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