Studie: 52% der Bevölkerung bestätigt, dass das Land gespalten sei

Corona spaltet Österreich mehr als die Migrationsfrage

Nur 50% der Österreicher glauben, dass die Menschen nach der Krise wieder zueinander finden werden

Corona spaltet in Österreich die Gesellschaft noch viel mehr als die Migrationsfrage.

Dies ergibt eine neue Umfrage des Imas-Instituts, wie kath.net berichtet. 52% der Österreich bejahen die Frage, dass Österreich in politischer Hinsicht ein gespaltenes Land sei und sich deutliche Gegensätze in der Bevölkerung auftun. Nur 32%stimmten dem nicht zu.

Neue Regelungen bringen Lockerungen und Verschärfungen mir sich, wie Mein Bezirk berichtet. In der Gastronomie gilt ab 22. Juli die 2G-Regelung: Der Zutritt zu Diskotheken, Clubs und Tanzlokalen ist nur mehr mit einem negativen PCR-Test oder einer Corona-Impfung möglich. Dabei darf der PCR-Test nicht älter als 72 Stunden sein. Dieser Zeitpunkt gilt ab der Probenentnahme. Seit 1. Juli muss in der Regel keine FFP2-Maske sondern nur mehr der Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Der MNS muss weiterhin – auch nach dem 22. Juli – in öffentlichen Verkehrsmitteln und an Orten des täglichen Bedarfs wie Supermarkt, Apotheke oder Tankstelle getragen werden.

Bei der Imas-Umfrage stimmten dieser Einschätzung nach der Migrationskrise nur 37% der Österreicher zu (Stand: 2016).

Für 63% Prozent ist die Ursache für eine gespaltene Gesellschaft die  Corona-Regelung, Maßnahmen und Impfung, für nur 33% ist das Ausländer-Thema dafür relevant. 2017 war das Thema noch von 68% als Haupt-Spaltgrundgenannt worden.

Die Studie belegt auch, dass 50% der Österreicher der Meinung sind, dass die Menschen nach der Krise wieder zueinanderfinden werden.

Sven von Storch

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