Der deutsche Bischof Franz-Josef Bode, dem vorgeworfen wird, wissentlich den Missbrauch von Priestern gefördert zu haben, unterstützt die Pläne der Regierung, den Konsum von Cannabis zu legalisieren, unter der Bedingung, dass er »streng reguliert« wird, wie LifeSiteNews berichtet.
Laut einem Bericht der deutschen katholischen Online-Nachrichtenseite katholisch.de sagte Bode während einer Veranstaltung in seiner Diözese Osnabrück, bei der Juristen und Ärzte über die Regulierung von Cannabis diskutierten, dass »Kriminalisierung allein keine Lösung ist«.
Der Gesetzentwurf der linken Bundesregierung würde dafür sorgen, dass Cannabis und sein Wirkstoff Tetrahydrocannabinol (THC) nicht mehr als Betäubungsmittel eingestuft werden. Der Erwerb und Besitz von maximal 20 bis 30 Gramm "Genuss-Cannabis" für den Eigenbedarf wäre straffrei, unabhängig vom spezifischen THC-Gehalt. Auch der private Anbau soll in einem begrenzten Umfang von »drei weiblichen Blütenpflanzen pro Erwachsenem« erlaubt sein.
Bode sagte, er teile die Auffassung der Bundesregierung »im Grundsatz«, wenn der Jugendschutz, ein Werbeverbot und Hilfen für Gefährdete in die Regelungen aufgenommen würden. Dazu sei eine deutlich bessere Finanzierung von Präventions- und Beratungsangeboten erforderlich, zu der auch die Kirche beitragen könne, so Bode.


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