Die »Build Back Better«-Agenda würde den durchschnittlichen Spitzensteuersatz auf das persönliche Einkommen in den Vereinigten Staaten auf das höchste Niveau in der entwickelten Welt anheben, so eine Analyse der Tax Foundation.
Der 1,75 Billionen Dollar schwere Vorschlag, der derzeit dem Repräsentantenhaus vorliegt, würde den durchschnittlichen Spitzensteuersatz auf das persönliche Einkommen in den USA auf satte 57,4% anheben, den höchsten in der 38 Mitglieder zählenden Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, so die Analyse.
Das ist ein Anstieg gegenüber dem derzeitigen landesweiten Spitzensteuersatz von 42,9%, der im Vergleich zu den anderen OECD-Ländern genau im Mittelfeld liegt, so die Tax Foundation, eine in Washington, DC, ansässige Denkfabrik.
Der neue Steuersatz nach Bidens Vorschlag würde den Spitzensteuersatz in den USA sogar über den notorisch schwerfälligen durchschnittlichen Spitzensteuersatz Japans von 55,9%treiben, berichtet die New York Post.
Der Spitzensteuersatz in einer Handvoll blauer Staaten, darunter New York, Kalifornien und New Jersey, wäre laut der Analyse mit 66,4%, 64,7% bzw. 63,2% sogar höher als der landesweite Durchschnitt.
Doch selbst Bewohner von Niedrigsteuerstaaten wie Wyoming, Washington und Texas müssten nach Bidens Plan aufgrund der Bundesabgabe mit einem Spitzensteuersatz von mindestens 51,4% rechnen, wie die Analyse zeigt.
Den Analysten der Tax Foundation zufolge würden mehrere Faktoren den durchschnittlichen Spitzensteuersatz in die Höhe treiben.
In den USA gibt es einen Grenzsteuersatz, d.h. der Steuersatz gilt nur für Einkommen oberhalb des Spitzensteuersatzes, der bei über einer halben Million Dollar pro Jahr und Haushalt liegt.


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