Aus beunruhigenden Berichten geht hervor, dass etwa 40 % der US-Angriffs-U-Boote, die für die Landesverteidigung und den Nachrichtendienst von entscheidender Bedeutung sind, derzeit außer Dienst gestellt sind und in den Werften der Marine festsitzen. Diese besorgniserregende Situation fällt mit Chinas zunehmenden Marinefähigkeiten zusammen und kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Regierung Biden erhebliche Kürzungen im Schiffbau vorschlägt. Die Auswirkungen dieser Entwicklungen werfen kritische Fragen hinsichtlich der Bereitschaft und Einsatzfähigkeit der US-Marine auf.
Aus den kürzlich vom Congressional Research Service veröffentlichten Daten geht hervor, dass in diesem Jahr 18 der 49 Angriffs-U-Boote der US-Marine, d. h. 37 %, aufgrund von Verzögerungen in den Marinewerften außer Dienst gestellt wurden. Diese Quote ist doppelt so hoch wie von der Marine als ideal angesehen und stellt einen entscheidenden Nachteil gegenüber Chinas zahlenmäßig überlegener Flotte dar. Der Wartungsrückstand hat die Zahl der einsatzfähigen Atom-U-Boote erheblich reduziert und den Druck auf die im Dienst befindlichen U-Boote erhöht.
Der Trend bei den U-Booten, die nicht einsatzbereit sind, verschlechtert sich, die Quote stieg von 28 % im Jahr 2017 auf derzeit 37 %. Die Marine führt diese Verzögerungen auf die Planung, die Materialverfügbarkeit und die Ausführung der Werften zurück. In Anbetracht des strategischen Vorteils der U-Boot-Streitkräfte gegenüber Chinas Marine greift diese Erklärung jedoch zu kurz. Die Betonung der Biden-Administration, U-Boote weltweit zu Abschreckungszwecken zu präsentieren, wird untergraben, wenn die eigentlichen U-Boote für Einsätze nicht zur Verfügung stehen.
Die Anzahl der Angriffs-U-Boote, die von den militärischen Befehlshabern benötigt werden, übersteigt die derzeitige Zahl der einsatzfähigen U-Boote. Darüber hinaus werden viele der verfügbaren U-Boote gerade repariert oder befinden sich im Verfahren zur Erlangung der Zulassung für Auslandseinsätze. Daher sind nicht alle verfügbaren U-Boote wirklich für Eventualitäten einsatzbereit. Dieser Mangel hat erhebliche Auswirkungen auf die nationale Sicherheit, insbesondere wenn man die Bedeutung von U-Booten in Verteidigungsstrategien bedenkt.
Die von der Biden-Regierung vorgeschlagenen Haushaltskürzungen für die US-Marine verschärfen die bestehenden Probleme. Der Plan sieht die vorzeitige Außerdienststellung von Schiffen und kritischen Raketensystemen vor, wodurch die Fähigkeiten der Marine zur Abwehr chinesischer Aggressionen eingeschränkt werden. Diese Kürzungen betreffen auch die Ausgaben für Marinereaktoren, wodurch die Energiequelle für atomar bewaffnete U-Boote gefährdet wird. Diese Entscheidungen wurden von republikanischen Gesetzgebern kritisiert, die argumentieren, dass sie ein falsches Signal an China senden, das seine eigene Marine rasch ausbaut.
Der derzeitige Zustand des US-Militärs, insbesondere der U-Boot-Streitkräfte, gibt Anlass zu großer Sorge. Der Mangel an einsatzfähigen Angriffs-U-Booten und die vorgeschlagenen Haushaltskürzungen für den Schiffbau und die Marinereaktoren machen potenzielle Schwachstellen deutlich. Darüber hinaus verschärft das jüngste Eingeständnis von Präsident Biden, dass die Munitionsvorräte zur Neige gehen, die Besorgnis über die Bereitschaft des Militärs noch weiter.
Angesichts der zunehmenden globalen Herausforderungen, denen sich die USA gegenübersehen, sind die Behebung des Mangels an einsatzfähigen U-Booten und eine Neubewertung der Haushaltsentscheidungen von größter Bedeutung. Die Aufrechterhaltung einer starken und fähigen Marine ist für die nationale Sicherheit und Abschreckung unerlässlich. Die durch diese Entwicklungen aufgeworfenen Bedenken sollten Anlass sein, die Verteidigungsstrategien gründlich zu überprüfen und sich zu verpflichten, die Bereitschaft der U-Boot-Streitkräfte angemessen mit Ressourcen auszustatten und ihnen Priorität einzuräumen. Nur durch wirksame Planung und Investitionen können die Vereinigten Staaten sicherstellen, dass sie in der Lage sind, ihre Interessen zu schützen und ihren strategischen Vorteil zu wahren.


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