Präsident Javier Milei hat sein Verbot der »inklusiven Sprache« in der Armee auf alle Bereiche der Regierung ausgeweitet. Am 23. Februar verkündete das Verteidigungsministerium eine Resolution, die besagt, dass es »inkorrekte Formen der Sprache« beseitigen werde, die nicht »den Vorschriften der Königlichen Spanischen Akademie (RAE) und der Argentinischen Akademie der Briefe« entsprechen, wie LifeSiteNews berichtete.
Die RAE legt die universelle Standardisierung der spanischen Sprache fest. In der Vergangenheit hat der Präsident der Organisation »inklusive Sprache«, die von den Vereinten Nationen unterstützt wird, als grammatische Verunstaltung und daher ungeeignet für den Gebrauch erklärt.
Am 27. Februar erklärte der Sprecher von Milei, Manuel Adorni, gegenüber Reportern in Buenos Aires, dass die argentinische Regierung »Maßnahmen ergreifen wird, um die inklusive Sprache... in der gesamten öffentlichen Verwaltung des Landes zu verbieten«.
Unter dem früheren Präsidenten Alberto Fernandez wurde Argentinien 2021 das erste lateinamerikanische Land, das es Bürgern erlaubte, sich auf nationalen Ausweisen als »x« im Hinblick auf ihr Geschlecht zu identifizieren. Im Juli 2023 fand die erste »nicht-binäre Parade« im Land statt. Die Washington Post veröffentlichte kürzlich einen Artikel, der Jugendliche in Argentinien lobte, die »inklusive« Sprache fördern.
Milei, der katholisch erzogen wurde, hat Bemühungen pro-LGBT als eine Form von »Gender-Ideologie« verurteilt.
Laut der Buenos Aires Times kündigte Verteidigungsminister Luis Petri an, dass es Schulungen für Militärpersonal zu diesem Thema geben wird und dass diejenigen, die gegen die neuen Regeln verstoßen, Sanktionen befürchten müssen.
Seit seiner Wahl im November 2023 wird Milei von Konservativen für seine pro-life-Haltung gelobt. Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos im Januar 2024 verurteilte er deren »blutige Abtreibungsagenda«.
Milei hat auch eine tiefe Bewunderung für das Judentum geäußert und sich als entschiedener Unterstützer der Ukraine in ihrem Konflikt mit Russland gezeigt. Nach seiner Wahl besuchte er Israel und kündigte seine Absicht an, die argentinische Botschaft nach Jerusalem zu verlegen.


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