In Lyon hat die Schule für Politikwissenschaften, die von der Europaabgeordneten Marion Maréchal gegründet wurde, kürzlich die Zielscheibe von Antifa-Aktivisten geworden. Diese haben gegen den bevorstehenden Vortrag der Autorin Marguerite Stern, die für ihre kritischen Ansichten zur transgender Ideologie bekannt ist, protestiert. Die Institut de Sciences Sociales, Economiques et Politiques (ISSEP) setzt sich zum Ziel, eine neue Elite auszubilden, die sich von der »woken« Korrektheit abhebt und die politische Agenda von Maréchal unterstützt, wie der European Conservative berichtet.
Der geplante Vortrag von Stern am Donnerstag, dem 19. September, war offenbar der Anlass für die linksextremen Aktivisten, die eine Kampagne der Einschüchterung gegen die ISSEP starteten. Nachdem sie Drohungen per E-Mail und über soziale Medien verschickt hatten, griffen sie zum Vandalismus. Die Fassade des Instituts wurde mit Graffiti beschmiert, auf denen unter anderem »hi, trans fight back!« und »Stern get lost« zu lesen waren.
Transgender-Aktivisten fordern nun, den Druck aufrechtzuerhalten und eine Demonstration zu organisieren, in der Hoffnung, die Veranstalter zur Absage der Konferenz zu bewegen. Dies ist kein Einzelfall; bereits im Frühjahr 2023 wurde eine Konferenz in Nantes, bei der Marguerite Stern sprechen sollte, aufgrund von Drohungen abgesagt.
Die ISSEP-Leitung ließ jedoch keinen Zweifel daran, dass sie sich nicht unter Druck setzen lassen würde. In einer Pressemitteilung erklärten Marion Maréchal und Thibault Monnier:
»Wenn die extreme Linke denkt, sie kann uns durch Druck zum Rückzug zwingen, kennt sie uns schlecht. Wir freuen uns, Marguerite Stern bei uns willkommen zu heißen und werden sie herzlich empfangen.«
Das Institut hat Videoaufnahmen der Angreifer, die nun der Polizei übergeben wurden, zusammen mit einer Anzeige. Marguerite Stern bestätigte auf X, dass sie wie geplant zur ISSEP kommen wird, und zwar unter Polizeischutz sowie privatem Schutz.
»Es ist nicht Angst, sondern eine gewisse Verachtung, die ich empfinde«, fügte Stern in ihrem Beitrag hinzu. Vor einigen Monaten hatte sie erklärt, dass sie sich endgültig von der Linken abgewandt habe, nachdem sie die Heuchelei und wiederholte Gewalt erkannt hatte, die ihrer Auffassung nach die Meinungsfreiheit unterdrücken.
Die Angriffe auf die ISSEP und die Einschüchterung der Referentin zeigen die zunehmende Intoleranz und die Verweigerung des offenen Diskurses, die von extremistischen Gruppen ausgeht. In einer Zeit, in der der freie Austausch von Ideen und Meinungen essenziell ist, wird es immer wichtiger, sich gegen solche Angriffe zu wehren und die Prinzipien der Meinungsfreiheit zu verteidigen.


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