Eine Gruppe von Redakteuren des US-amerikanischen Online-Journals Public Discourse hat einen Aufruf gestartet, der zur Bildung einer konservativen Allianz aufruft. Ein neuer Konsens sollte gefunden werden, um alle Menschen guten Willens am Bau einer gerechten Gesellschaft teilhaben zu lassen, wie iFamNews berichtet.
»Zum Teil ist das die Folge der Wirren und intensiven Debatten bezüglich der letzten Regierung, aber es geht über Präsident Trump hinaus und offenbart die Zerbrechlichkeit der Koalitionen, die die [politische] Rechte während des Kalten Krieges und seiner Nachwehen geprägt haben,« heißt es in der Mitteilung.
»Ein neuer Konsens ist notwendig, und wir laden andere ein, mit uns zusammenzuarbeiten und ihn zu gestalten. (…) Wenn wir es schaffen, die Gesprächspartner einer konservativen post-Trump-Koalition zusammenzubringen, können wir mit der harten Arbeit beginnen und die ernsten Fragen angehen, die sich uns stellen«, konstatieren die Autoren.
Zu diesen ernsten Fragen zählen die Redakteure jene »Elemente unseres gemeinsamen Lebens, (…) die für das menschliche Wohlergehen von zentraler Bedeutung sind.« Dazu gehören explizit die Themenbereiche Ehe und Leben, Religion, Bildung und Gerechtigkeit.
Public Discourse ist das Online-Journal des US-amerikanischen konservativen Thinktank Witherspoon Institute. Das gemeinnützige Institut wurde 2003 gegründet und setzt sich für ein besseres Verständnis der Öffentlichkeit für die moralischen Grundlagen freier und demokratischer Gesellschaften ein.


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