Wolfgang Kubicki kritisiert Gender-Geschwafel

60 Prozent der Deutschen sind gegen Gender-Sprache

Aktuelle Umfrage gibt Aufschluss: das Gendern geht den Deutschen auf den Keks.

Ein Großteil der Deutschen lehnt das Gendern der deutschen Sprache ab. Das ist das Ergebnis einer jüngst veröffentlichten Umfrage von Infratest für die Welt am Sonntag, wie iFamNews berichtet.

Die Gendersprache benutzt Wortschöpfungen wie Studierende statt Studenten oder das sogenannte großgeschriebene Binnen-I (PilotInnen) sowie Sprachpausen in der gesprochenen Sprache (Pilot_innen) und den Gender-Stern (Pilot*innen).

Nach dem Ergebnis der Infratest-Umfrage lehnen 65 Prozent der Befragten die Verwendung der Gendersprache ab. Im Vorjahr hatte die Ablehnung noch bei 56 Prozent gelegen. Anhänger der Grünen lehnen das Gendern demnach zu 48 Prozent ab, die der SPD mit 57 Prozent, der Union zu 68 Prozent, der Linken mit 72 Prozent, der FDP mit 77 Prozent und der AfD mit 83 Prozent.

Wolfgang Kubicki erklärte der Welt am Sonntag diesbezüglich: „Ich glaube deshalb nicht, dass sich die Gendersprache durchsetzen wird. Jeder Mensch soll so sprechen, wie er es für richtig hält, ob er gendern will oder nicht.” Die Sprache „sollte nicht krampfhaft zum politischen Kampfmittel umfunktioniert werden.”

Sven von Storch

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