Die Beweise des Betrugs häufen sich

Wissenschaftler stellen erneut Wirksamkeit von COVID-19-Lockdowns und Masken in Frage

In einem kürzlich erschienenen Bericht behauptete die britische Royal Society, dass es »eindeutige Beweise« für die Wirksamkeit nicht-pharmazeutischer Maßnahmen (NPIs) wie Abriegelungen, Masken und Reisebeschränkungen bei der Reduzierung der COVID-19-Übertragung in bestimmten Ländern gebe.

In einem kürzlich erschienenen Bericht behauptete die britische Royal Society, dass es »eindeutige Beweise« für die Wirksamkeit nicht-pharmazeutischer Maßnahmen (NPIs) wie Abriegelungen, Masken und Reisebeschränkungen bei der Reduzierung der COVID-19-Übertragung in bestimmten Ländern gebe. Ein erfahrener Wissenschaftler, Dr. Kevin Bardosh, der als Forschungsdirektor bei Collateral Global tätig ist, einer Forschungsorganisation, die sich mit den globalen Auswirkungen von COVID-19-Maßnahmen befasst, hat den Bericht jedoch kritisiert und ihn als »zutiefst fehlerhaft« bezeichnet, wie LifeSiteNews berichtet.

Bardosh, der über umfangreiche Erfahrungen in der Epidemiologie und der Kontrolle von Infektionskrankheiten weltweit verfügt, hat auf die wichtigsten Probleme mit den Ergebnissen der Royal Society hingewiesen. Er betont, dass der Bericht es versäumt hat, die schädlichen Folgen der Pandemiepolitik umfassend zu bewerten, wie z. B. den massiven Anstieg von Armut und Ernährungsunsicherheit sowie die negativen Auswirkungen auf die Bildung von Kindern.

Eine der Hauptbehauptungen von Bardosh ist, dass sich der Bericht der Royal Society ausschließlich auf die Reduzierung der Übertragung konzentriert, ohne die Folgen von Krankheit und Tod zu berücksichtigen. Darüber hinaus wendet der Bericht bei seiner Analyse der Maßnahmen zur Abriegelung und sozialen Distanzierung inkonsequenterweise Zielvorgaben für Zeiträume und Effektgrößen an. Er übersieht auch die Unterscheidung zwischen freiwilligen und vorgeschriebenen Verhaltensänderungen.

Darüber hinaus kritisiert Bardosh, dass sich der Bericht stark auf Beobachtungsstudien aus Ländern mit hohem Einkommen stützt, während Daten aus Ländern wie Schweden, Indien, Haiti und Nicaragua unberücksichtigt bleiben. Er behauptet, dass der Bericht durch die Bevorzugung von Daten aus einer ausgewählten Gruppe von Ländern die Situation der großen Mehrheit der Weltbevölkerung verschleiert.

Auch die im Bericht vorgenommene Bewertung des Maskentragens als NPI wird von Bardosh angezweifelt. Er zitiert eine kürzlich durchgeführte Meta-Analyse von 78 randomisierten Kontrollstudien (RCTs), die nur wenige Belege für die Wirksamkeit von medizinischen/chirurgischen Masken bei der Reduzierung von Virusinfektionen der Atemwege ergab. Bardosh betont, dass die Nachteile der Verwendung von Gesichtsmasken, wie soziale und emotionale Auswirkungen, Unbehagen und die Akzeptanz von Massenüberwachungstechnologien, oft ignoriert werden.

Während der Bericht der Royal Society bereits genutzt wird, um sich für frühzeitige NPIs bei künftigen Pandemien einzusetzen, sieht Bardosh ihn als Teil einer umfassenderen Agenda. Er verweist auf die Coalition for Epidemic Preparedness (CEPI), eine Partnerschaft zwischen Organisationen wie der Bill & Melinda Gates Foundation und dem World Economic Forum (WEF), die einen 100-Tage-Fahrplan für die Pandemievorsorge propagiert.

Bardosh warnt vor der Zusammenlegung von Ressourcen für schnelle Abriegelungen, Impfstoffe und Therapeutika. Er argumentiert, dass solche Maßnahmen potenziell zur Beschneidung der bürgerlichen Freiheiten und zu massiven staatlichen Ausgabenprogrammen führen könnten. Er ist der Ansicht, dass es von entscheidender Bedeutung ist, diese Narrative zu hinterfragen, und dass skeptische Stimmen in der Wissenschaft weiterhin die Wirksamkeit und die Folgen der Pandemiepolitik in Frage stellen müssen.

Während die Welt mit der anhaltenden COVID-19-Pandemie zu kämpfen hat, bleibt die Debatte über die Wirksamkeit der verschiedenen Maßnahmen und ihre Auswirkungen auf die Gesellschaft eine kritische Diskussion. Bardoshs Kritik unterstreicht die Bedeutung einer gründlichen und unvoreingenommenen Bewertung bei der Gestaltung künftiger Pandemiemaßnahmen.

Sven von Storch

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