Aus Angst vor Terror und aus Kostengründen sterben Deutschlands Feste – und mit ihnen ein Stück Heimat.

Wir schaffen das nicht! – Deutschland sagt seine Volksfeste ab

Blurb:

Frühlingsfeste, Osterfeuer, Kirmes, Karneval: Hunderte Veranstaltungen in ganz Deutschland fallen aus. Der Grund? Überforderte Kommunen, unbezahlbare Sicherheitsauflagen – und eine politische Klasse, die dem Terror nichts entgegensetzt.

Frühling in Deutschland – doch auf den Straßen herrscht gähnende Leere. In Städten wie Marburg, Berlin, Elmshorn oder Bietigheim-Bissingen werden die traditionellen Frühlings- und Osterfeste abgesagt. Nicht wegen Regen oder organisatorischen Pannen, sondern wegen Terrorgefahr und der explodierenden Kosten für Sicherheitsmaßnahmen. Betonpoller, Lkw-Sperren, Polizei- und Ordnerdienste – das alles frisst Budgets auf, die eigentlich für Musik, Karussells und Bratwürste gedacht waren. Das berichtet Unser Mitteleuropa.

Wie etwa in Lage (NRW): Dort wären 30 Lastwagen nötig gewesen, um eine Kirmes zu sichern. In Berlin fehlen schlicht die Betonbarrieren, um das Bölschefest zu schützen. Die Veranstalter ziehen die Reißleine. »Ich will nicht schuld sein, wenn ein Verrückter Leute umnietet«, sagt ein Schausteller aus Schongau – und spricht damit aus, was viele denken. Wer will noch die Verantwortung tragen in einem Land, in dem sich Messerattacken, Amokfahrten und »psychisch labile Einzelfälle« häufen?

Der Rückblick auf 2015 wirkt heute wie aus einer anderen Zeit. Damals wurde Toleranz gepredigt, Willkommenskultur gefeiert, Teddybären verteilt. Man glaubte an eine bunte Gesellschaft, an friedliches Zusammenleben. Heute stehen Orte wie Mannheim, Solingen, Magdeburg oder München für das genaue Gegenteil: Gewalt, Angst, Kontrollverlust. Die Medien, die einst euphorisch den »neuen Menschen« begrüßten, berichten nun – zähneknirschend – über Polizeieinsätze, Übergriffe und Chaos.

Die Folge? Ein stiller Kulturmord. Unsere Volksfeste, seit Jahrhunderten Zeichen regionaler Identität und gelebter Gemeinschaft, sterben aus. Sie werden vom Staat im Stich gelassen, von der Politik ignoriert, von der Realität überrollt. Statt konsequenter Abschiebung gefährlicher Migranten und der Wiederherstellung von Sicherheit setzt man lieber auf »Veranstaltungssicherheitsgesetze«, als ob Terroristen Gesetzestexte lesen würden.

Die Schausteller gehen unter, die Besucher bleiben aus. Wer will schon 15 Euro für eine Bratwurst zahlen, wenn er gleichzeitig um sein Leben fürchten muss? Die Botschaft ist klar: Deutsche Feste lohnen sich nicht mehr – weder finanziell noch politisch. Während muslimische Feste mit öffentlichen Geldern hofiert und ungestört gefeiert werden, wird deutsches Brauchtum zur Gefahr erklärt.

Wenn der Staat nicht einmal mehr die Sicherheit auf Jahrmärkten gewährleisten kann – wozu brauchen wir ihn dann noch? »Wir schaffen das nicht«, lautet jetzt die bittere Erkenntnis. Der Satz, der als Warnung schon 2015 von vielen verächtlich gemacht wurde, wird nun zur Realität. Doch dieses Mal kommt keiner mehr mit Teddybären.

Sven von Storch

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