Der ukrainische Präsident Selenskij hat überraschend die Möglichkeit eines Referendums über territoriale Zugeständnisse an Russland ins Spiel gebracht, wie ZeroHedge berichtet. Noch vor wenigen Monaten galt jede Diskussion über Landverzicht als politisches Sakrileg. Nun soll plötzlich das Volk entscheiden, ob Teile des Landes aufgegeben werden dürfen – angeblich im Namen des Friedens.
Demokratie oder taktisches Manöver?
Offiziell argumentiert Selenskij, er könne über das Schicksal ukrainischen Territoriums nicht allein entscheiden. Ein Referendum sei notwendig, um demokratische Legitimität zu wahren. Doch diese späte Berufung auf den Volkswillen wirft Fragen auf. Denn jahrelang wurde der Krieg als existenzieller Freiheitskampf dargestellt, bei dem Kompromisse ausgeschlossen seien. Jetzt, da die militärische Lage sich weiter verschlechtert, wird Demokratie plötzlich als Notausgang entdeckt.
Laut Berichten der Wall Street Journal, auf die sich ZeroHedge stützt, steht Selenskij massiv unter Druck aus Washington. US-Präsident Trump drängt auf einen Friedensplan, der deutliche territoriale Konzessionen und eine Begrenzung der ukrainischen Streitkräfte vorsieht. Die Geduld im Weißen Haus scheint erschöpft.
Erschöpfung an der Front – und im Westen
Die Realität an der Front lässt sich nicht länger propagandistisch überdecken. Die ukrainische Armee verliert Boden, die Energieinfrastruktur liegt unter Dauerbeschuss, ein harter Winter steht bevor. Gleichzeitig schwindet im Westen die Bereitschaft, unbegrenzt Geld, Waffen und politische Rückendeckung zu liefern.
In diesem Kontext wirkt das Referendum weniger wie ein Akt demokratischer Reife als wie der Versuch, Verantwortung nach unten weiterzureichen. Wenn das Volk zustimmt, kann Selenskij sagen, er habe nur den Willen der Bürger umgesetzt. Wenn es ablehnt, gewinnt er Zeit – ein klassisches politisches Doppelspiel.
Der Mythos vom „gerechten Krieg“
Besonders entlarvend ist, wie schnell der moralische Absolutheitsanspruch des Ukrainekriegs relativiert wird. Jahrelang galt jede Forderung nach Verhandlungen als Verrat, jede Kritik als „pro-russisch“. Nun aber sollen dieselben Bürger, die unter Kriegsrecht leben, über Landverzicht abstimmen – unter Bedingungen, die kaum als frei und unbeeinflusst gelten können.
Ein Referendum unter Kriegsbedingungen, mit zerstörter Infrastruktur, massiver Abwanderung und medialer Dauerpropaganda, ist kein Ausdruck souveräner Volksentscheidung, sondern politisches Feigenblatt.
Der Westen sucht den Ausgang
Der eigentliche Skandal liegt nicht in der Idee eines Referendums, sondern in dem Eingeständnis, das sie impliziert: Der Krieg ist politisch und militärisch nicht mehr zu gewinnen. Die westlichen Eliten, die diesen Konflikt jahrelang moralisch aufgeladen und eskaliert haben, suchen nun einen gesichtswahrenden Rückzug.
Selenskijs Vorstoß zeigt, wie schnell große Worte von Freiheit und Souveränität durch nüchterne Machtfragen ersetzt werden. Am Ende zahlen wie so oft die Bürger den Preis – für einen Krieg, den andere strategisch geführt und nun politisch beenden wollen.


Kommentare
Ukraine
So ist das, wenn die Realität Machthabern auf die Füße tritt. Das tut weh! Aber wenn man stur mit der Illusion lebt, dass der Konflikt sich irgendwie von selbst lösen wird, muss man mit der Emttäuschung leben. Warum schauen die "Unterhändler" nicht mal nach Südtirol? Der früher österreichische Landesteil wurde nach dem WK I Italien zugesprochen und ist heute (nach vielen Kämpfen der Südtiroler) eine autonome zweisprachige Region. Warum kann das Prinzip nicht auf die Oblasten Luhansk und Donezk angewandt werden? Die Gebiete werden Russland zugesprochen, bleiben aber eigenständig. Nur mal so gedacht. Aber der schöne Satz im Artikel: "Gleichzeitig schwindet im Westen die Bereitschaft, unbegrenzt Geld, Waffen und politische Rückendeckung zu liefern." ist nicht ganz korrekt. In der Hinsicht darf man nämlich Deutschland ganz bestimmt nicht zum "Westen" zählen. Wir zahlen gern und viel, bis in die ferne Zunkunft!
Sollten wir nicht richtiger…
Sollten wir nicht richtiger sagen, "deutsche Politmarionetten werden erpreßt, für fremde Interessen zu zahlen, bis die AfD das Sagen hat".
Hoffentlich nicht erst in "der fernen Zukunft"!
... „Der ukrainische…
... „Der ukrainische Präsident bringt plötzlich ein Referendum über Gebietsverluste ins Spiel. Was als demokratische Geste verkauft wird, entlarvt sich bei näherem Hinsehen als Ausdruck militärischer Schwäche und westlicher Erschöpfung.“ ...
Wobei sich in mir das Gefühl stärkt, dass diese Erschöpfung besonders finanzieller Art ist, denn „DAFÜR braucht MERZ das gestohlene russische Vermögen wirklich“: https://www.youtube.com/watch?v=U--U-1v4Atw&t=69s
Ja mei: Dieses https://schurken.fandom.com/de/wiki/B%C3%B6ser_Friederich braucht Geld – was selbst die „Aktuelle Kamera“ aufgriff!!! https://www.youtube.com/watch?v=LZsxCBMgVQg
Ist es deshalb möglich, dass in der speziellen, heutigen Situation unter der Herrschaft von Fritze, Boris und Larsi unser "Grundgesetz gegen das Grundgesetz" verstößt? https://ansage.org/verstoesst-das-grundgesetz-gegen-das-grundgesetz/
Was sich durch das Ausrufen des Ausnahmezustands sicherlich sofort ändern lassen könnte!
Macron machte das anders: Er schloss schon im Febr. anno 2024 den Einsatz französischer Bodentruppen in der Ukraine nicht aus https://www.tagesschau.de/ausland/europa/macron-bodentruppen-ukraine-100.html, und setzte dies ca. ein Jahr später – ohne die vorherige Einholung der Zustimmung des Volkes - rein demokratisch(?) um!!! https://www.youtube.com/watch?v=dOHfnKTKPQY
Da konnte sich auch die Briten natürlich nicht lumpen lassen! https://voennoedelo.com/de/posts/id7100-ukraine-london-best-tigt-todesfall-mehr-briten-get-tet
https://www.berliner-zeitung.de/news/fremde-soldaten-neue-fronten-wie-weit-reicht-das-engagement-der-nato-staaten-in-der-ukraine-li.10010023
Und die Bundeswehr? https://www.bundeswehr.de/de/meldungen/krieg-ukraine
Ja Sakradi, Allahu Akbar + heiligs Blechle - und jetzt auch noch folgendes Problem: https://overton-magazin.de/top-story/warum-wollen-schueler-nicht-lernen-wie-man-andere-toetet/
Als Echo ihrer antiautoritären Erziehung???
UNWICHTIG !
Abwickelung einer Ukraine ?? Völlig uninteressant !
Wichtig sind die Menschen und Menschenleben ,die nicht für Arroganz -Idioten und machgeile Verbrecher sterben sollen !
...........................oder von verblendeten politischen Vollidioten zu Weihnachten wie die Gans ausgenommen werden !
Ich denke ,wenn die Mehrheit unserer europäischen Bevölkerung langsam ausblutet ,dann kostet es sämtlichen Politikern und Mitläuferbeamten Kopf und Kragen !
Also einfach blöd weiter machen ,damit der Letzte Schläfer auf euch losgeht ,da er dann nichts mehr zu verlieren hat .
Angriff als Verteidigung
Hat dieser Elendski das Volk befragt, als er die Russen im Land angegriffen hat ????
Oder im Land lebenden Minderheiten die Staatsbürgerlichen Rechte nahm ????
Macron, Johnson, Soros, Merkel u.a. soll jetzt das Volk heilig sprechen????
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