Harari ist selbsternannter »Prophet« der Zukunft

WEF Clown_ KI soll die wahre Bibel schreiben

Seine Bücher sind nichts weiter als Fast-Food-Intellektualismus, der die pseudointellektuellen Pseudo-Eliten bedient.

Yuval Noah Harari, bekannt für seine Bestseller Sapiens und Homo Deus, hat sich kürzlich begeistert über die Idee geäußert, dass KI eine neue Bibel schreiben könnte. Während einige Harari als Guru für einflussreiche Persönlichkeiten wie Barack Obama, Karl Schwab, Mark Zuckerberg und Bill Gates betrachten, halten andere seine Bücher für nichts weiter als Fast-Food-Intellektualismus, der die pseudointellektuellen Pseudo-Eliten bedient, wie Free Speech Champions berichtet.

Hararis Behauptung, KI könne neue Ideen hervorbringen und sogar eine neue Bibel schreiben, ist falsch. KI ist in ihrer jetzigen Form keine übermenschliche Intelligenz, sondern ein Produkt von Menschen gelenkter statistischer Methoden, dem die Fähigkeit fehlt, moralische Urteile oder Entscheidungen zu treffen. Der Vergleich zwischen KI-generierten Texten und Hararis eigenem Schreibstil ist etwas ironisch, da seine Werke als Aufguss bestehender Theorien in dramatischer Form kritisiert worden sind.

Die Idee einer Religion mit einem heiligen Buch, das von einer KI geschrieben wurde, ist nicht völlig neu, aber Hararis Behauptung, dass ein solches Buch als richtig angesehen werden könnte, weil es von einer übermenschlichen Intelligenz stammt, ist irreführend. Verschiedene Religionen haben unterschiedliche Vorstellungen über die Ursprünge ihrer heiligen Texte, und Hararis Darstellung ist ungenau und irreführend.

Kritiker werfen Harari intellektuelle Oberflächlichkeit vor, insbesondere bei der Behandlung komplexer philosophischer und ethischer Fragen. Er lehnt das Konzept des freien Willens als Illusion ab und übernimmt die hedonistische Tretmühlentheorie, ohne sich mit den umfangreichen philosophischen Debatten zu diesen Themen auseinanderzusetzen. Seine Bücher enthalten oft aufmerksamkeitsheischende Aussagen, die eher die intellektuelle Faulheit seines Publikums ansprechen, als dass sie zu wirklich kritischem Denken anregen.

Hararis Darstellung von Religion als bloße Fiktion und seine reduktionistische Sichtweise der Menschheit als Algorithmen und Datenverarbeitungsmaschinen zeugen von einem Mangel an Nuancen und Verständnis für den menschlichen Zustand. Anstatt Vorurteile zu hinterfragen und tiefes Denken zu fördern, werden seine Bücher als Triumph des Stils über die Substanz gesehen.

Während Hararis Idee einer von KI geschriebenen Bibel für manche faszinierend sein mag, argumentieren Kritiker, dass sie seiner eigenen Selbstverliebtheit und seinem oberflächlichen Denken entspricht. Letztlich sind die derzeitigen Fähigkeiten der KI begrenzt, und jedes Buch, das sie schreibt, würde immer noch von menschlichen Eingaben und Urteilen beeinflusst werden.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Hararis Enthusiasmus für die Vorstellung, dass eine KI eine neue Bibel schreiben könnte, eher auf seine eigene Selbstüberschätzung hindeutet als auf eine echte Einschätzung der Fähigkeiten der KI. Während die Debatte über die Rolle der KI in der Gesellschaft und der Kreativität weitergeht, ist es wichtig, eine kritische und durchdachte Perspektive beizubehalten, anstatt vereinfachenden und sensationsheischenden Ideen zu erliegen.

Sven von Storch

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