Ein Schulbezirk in Mississippi hat einen Rechtsstreit beigelegt und seine Richtlinien geändert, nachdem die Familie einer Drittklässlerin geklagt hatte, weil dem Mädchen das Tragen einer Maske mit der Aufschrift »Jesus liebt mich« verboten worden, wie Fox News berichtet.
Die Drittklässlerin Lydia Booth sagt, sie habe nur eine Maske mit ihren Lieblingsworten tragen wollen, weil sie sich dadurch sicher gefühlt habe.
Ich habe mich für die Maske entschieden, weil sie meinen Lieblingsspruch ‚Jesus liebt mich‘ trug und ich mich sicher fühlte, wenn ich zur Schule ging«, sagte Lydia, die damals in der dritten Klasse war, gegenüber Fox News und fügte hinzu, dass sie diese Botschaft mit den anderen Schülern teilen wollte.
Lydias Mutter Jennifer erzählte dem Sender, dass sie verwirrt war, als ihrer Tochter vom Schulbezirk Simpson County mitgeteilt wurde, dass sie auf dem Höhepunkt der Pandemie keine Maske mit Aufschriften tragen dürfe - damals, als sie im Oktober 2020 vorgeschrieben war.
»Ich habe mich umgesehen, und all diese Kinder hatten Wörter auf ihren Masken«, sagte die Mutter.
Die Familie beschloss, Klage einzureichen und wurde dabei von der Alliance Defending Freedom (ADF) vertreten.
»Der erste Verfassungszusatz verbietet es den Schulen, Schüler wegen ihrer Äußerungen, insbesondere religiöser Äußerungen, auszusondern«, sagte Michael Ross, Rechtsberater der ADF, gegenüber Fox News. »Es ist sehr einfach: Was die Schule getan hat, ist ein klarer Verstoß gegen den Ersten Verfassungszusatz.«
Fox berichtet, dass »der Bezirk zu der Zeit keine Richtlinie hatte, die Lydia daran hinderte, eine Maske zu tragen, die ihre religiösen Überzeugungen zum Ausdruck brachte«, so die Klage. Tatsächlich hieß es in der Richtlinie des Bezirks, dass er »das Recht eines Schülers auf freie Meinungsäußerung anerkennt, sofern es in einer Weise ausgeübt wird, die weder gesetzlich verboten ist noch den Bildungsprozess stört.«
Die Richtlinie wurde jedoch geändert, als Lydia begann, ihre Maske zu tragen. Man verbot Masken, die »religiös oder politisch« waren.
In einem Vergleich mit der Familie hat die Schule nun das Verbot politischer oder religiöser Äußerungen auf Masken aufgehoben, obwohl diese nicht mehr erforderlich sind.
»Es geht um die kleinen Dinge«, sagte Jennifer. »Im Alltag bemerkt man keine Veränderung, aber in fünf Jahren wird man auf diesen Tag zurückblicken und sehen, wie drastisch sich alles verändert hat.«
»Wenn wir eine Überzeugung haben, haben wir das Recht, sie zu teilen«, sagte sie.


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