Widerstand gegen Mainstream im »Pride Month«

US-Erzbischof_ Transgender-Ideologie ist endgültige Rebellion gegen Gott

»Die sexuelle Revolution war ein großes Auflehnen gegen Gott und wie er unseren Körper geschaffen hat,« so Erzbischof Charles Chaput.

Der emeritierte Erzbischof von Philadelphia, Charles J. Chaput, sprach sich letzte Woche bei Fox News »Tucker Carlson Today« gegen die unmoralische Transgender-Lehre aus und nannte Transgenderismus »die letzte Rebellion gegen Gott«, wie LifeSiteNews berichtet.

Der kürzlich pensionierte Erzbischof, der 2011 von Papst Benedikt XVI. in die Erzdiözese Philadelphia berufen wurde, verknüpfte in einem Interview mit Tucker Carlson am Freitag »Geschlechtsumwandlungsversuche« mit der »Ursünde« des Götzendienstes. »Sie wissen, dass Katholiken über die Erbsünde sprechen, andere christliche Gemeinschaften sprechen über die Sünde von Adam und Eva, die darin bestand, dass sie wie Gott sein wollten. Sie wollten nicht, dass Gott ihnen sagt, was sie tun sollen. Sie wollten es auf ihre Weise machen«, sagte er.

»Anstatt Gott das zu geben, was ihm zusteht, geben Sie jemand anderem oder etwas anderem, was Gott gehört«, fuhr er fort. »Das nennt man Götzendienst. Es ist eine fundamentale Sünde. Es ist die gefährlichste Sünde und sie hat uns auf den Weg geführt, uns selbst zum Zentrum der Schöpfung zu machen.«

Auf die Frage nach dem Wunsch der Menschen, die Rolle Gottes zu übernehmen, sagte der Erzbischof: »Ich denke, dass die Geschlechterfragen heute das beste Beispiel dafür sind, wo wir nicht einmal mit dem Körper zufrieden sind, mit dem wir geboren sind, dass wir denken, wir hätten die Macht, etwas zu werden, wofür wir nicht geschaffen wurden, dass ich eine Frau werden kann oder eine Frau ein Mann werden kann.«

Er diskutierte auch die sexuelle Revolution und beschrieb sie als eine weitere »«große Rebellion« gegen den Schöpfer und einen direkten Beitrag zu sexuellen und geschlechtlichen Pathologien wie Transgenderismus. »Wissen Sie, die sexuelle Revolution war eine große Rebellion gegen Gott. Es war eine Rebellion gegen die Art und Weise, wie Gott unsere Körper gemacht hat und wie Gott die menschliche Sexualität geschaffen hat, aber jetzt ist es zu dem Punkt gekommen, wo wir sogar denken, dass wir die Kontrolle über die Art von Menschen haben sollten, die wir sind.«

Erzbischof Chaput reiht sich ein in einen wachsenden Chor amerikanischer Prälaten, die in den letzten Monaten LGBT- und Gender-Ideologien anprangern. Im Mai verurteilte Erzbischof Salvatore Cordileone von San Francisco den, wie er es nannte, »schrecklichen« und »sehr alarmierenden« Trend, dass Minderjährige aufgrund von Geschlechtsdysphorie chemisch kastriert oder sogar chirurgisch verstümmelt werden.

Erzbischof Chaputs Kommentare zu Tucker Carlson kommen im Monat Juni, der von LGBT-Lobbies zum »Pride Month« (zu dt. »Stolz-Monat«) erklärt wurde. Bidens Regierung fördert diese Ideologisierung und hatte an US-Botschaften weltweit Regenbogenflaggen gehisst.

Sven von Storch

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