Eltern entrechtet:

UK-Regierung und Bischöfe treiben LGBT-Indoktrination in katholischen Schulen voran

Das neue Schuljahr beginnt mit einem Schlag ins Gesicht gläubiger Eltern: Die britische Regierung verbietet ihnen, die ideologische Umerziehung ihrer Kinder in katholischen Schulen zu verhindern. Schlimmer noch – die katholischen Bischöfe selbst haben diesen Verrat vorbereitet.

[Siehe hierzu Petition auf Abgeordneten-Check HIER]

Die britische Regierung hat klargestellt: Eltern dürfen zwar sehen, was ihren Kindern in Sachen »LGBT«, Abtreibung und »Sexualerziehung« beigebracht wird, aber sie dürfen nicht mehr widersprechen. Damit wird das gottgegebene Erziehungsrecht der Eltern mit Füßen getreten. Die Maßnahme bedeutet nichts anderes als den Triumph der staatlichen Ideologie über die Familie.

Besonders empörend: Der Vorsitzende der katholischen Bischofskonferenz von England und Wales, Erzbischof Malcolm McMahon, hatte die Gesetzgebung ausdrücklich begrüßt. Schon 2020 hatte er im Namen der Bischöfe den staatlich verordneten Unterricht abgenickt – einschließlich der Pflicht, Schüler über Zugang zu Abtreibung und »sexueller Gesundheitsversorgung« auch für Minderjährige zu informieren. Ein Verrat an der katholischen Lehre und an den Eltern.

Die Rolle der Bischöfe

Anstatt die Gläubigen zu verteidigen, haben die Bischöfe den roten Teppich für die staatliche Indoktrination ausgerollt. Über 80 % der katholischen Schulen verwenden inzwischen das Programm »Life to the Full« von Ten Ten Resources – ein Projekt, das Abtreibung verharmlost, Homosexualität als unproblematisch darstellt und Kinder in eine Ideologie hineinzieht, die mit der kirchlichen Lehre unvereinbar ist.

Die Analyse von Voice of the Family zeigt klar: Hier wird die Unschuld der Kinder zerstört. Das Programm geht davon aus, dass Schüler ihre Reinheit ohnehin verlieren und bestenfalls »verzögert« in Sünde stürzen. Damit wird das christliche Erziehungsziel – Keuschheit und Heiligkeit – durch staatlich verordnete Perversion ersetzt.

Die Entrechtung der Eltern

Das Recht der Eltern, ihre Kinder im Glauben zu erziehen, ist nicht verhandelbar. Doch die Regierung erklärt offen, dass Schulleiter Anträge auf Abmeldung von Sexualunterricht ablehnen können. Eltern werden so zu bloßen Zuschauern degradiert, während ihre Kinder mit Gender-Ideologie, Abtreibungspropaganda und Pseudomoral gefüttert werden.

Die katholische Kirche hätte ein Bollwerk sein müssen – stattdessen hat die Bischofskonferenz kapituliert. So werden Eltern, Kinder und Familien im Stich gelassen, während der Staat seine Agenda ungehindert durchsetzt.

Dieser Verrat schreit zum Himmel. Eltern dürfen ihre Kinder nicht länger der staatlichen Indoktrination opfern. Es ist höchste Zeit, dass Katholiken aufstehen, die Komplizenschaft der Bischöfe anprangern und Schulen meiden, die das »Gift der Gottlosigkeit« verbreiten. Der Kampf um die Seelen der Kinder hat begonnen – und er duldet keinen Aufschub.

Sven von Storch

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