Nach der Niederlage gegen Lin Yu-ting, die aufgrund eines umstrittenen Gender-Tests im Zentrum einer Kontroverse steht, protestierte die bulgarische Boxer-Svetlana Staneva lautstark. Die Olympischen Spiele in Paris 2024 wurden von diesem Skandal überschattet, der die Sportwelt polarisiert.
Lin Yu-ting, die Taiwan vertritt, sicherte sich einen unanfechtbaren Sieg gegen Staneva in ihrem Viertelfinalkampf im Federgewicht der Frauen. Trotz ihrer offensichtlichen Niederlage zeigte Staneva ihren Respekt, indem sie nach dem Kampf die Seile für Yu-ting öffnete. Diese Geste konnte jedoch nicht die allgemeine Frustration der bulgarischen Boxerin über die Entscheidung lindern.
Staneva und andere Gegner von Yu-ting und der algerischen Boxerin Imane Khelif, die beide aufgrund von XY-Chromosomen von der International Boxing Association (IBA) ausgeschlossen wurden, aber weiterhin in IOC-geführten Wettkämpfen antreten dürfen, haben ihre Bedenken und Proteste lautstark zum Ausdruck gebracht. Staneva hatte vor dem Kampf auf Presseanfragen zu diesem Thema verzichtet, was auf die angespannten Bedingungen hinweist.
Die Wut und der Unmut über die Teilnahme von Athleten, die Geschlechtsbestimmungen nicht erfüllen, haben die Spiele in Paris überschattet. Yu-ting und Khelif waren beide wegen des Nachweises von XY-Chromosomen von der IBA-Wettbewerben ausgeschlossen worden. Trotzdem dürfen sie aufgrund von Entscheidungen des IOC weiterkämpfen, was zu einer erheblichen Kontroverse geführt hat.
Auf Facebook kommentierte Birgit Kelle, konservative Feministin einschlägig: »Ladies, lasst das X viral gehen. Ein gepflegtes F**k You an das IOC und das neue Erkennungszeichen für jene, die keinen gefakten Reisepass brauchen, um zu beweisen, eine Frau zu sein: . Die bulgarische Boxerin #SvetlanaStaneva verweigert #Lin Yu Ting den Handschlag nach seinem Sieg in der Frauenkategorie und zeigt stattdessen das X in die Kamera als Zeichen dafür, eine echte Biofrau zu sein mit X-Chromosomen!«


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