Am 2. Oktober empfing die Allendale United Methodist Church in St. Petersburg, Florida, eine Drag Queen [»Crossdresser«] während ihres Sonntagsgottesdienstes und gestattete ihr, eine Predigt zu halten und den Geistlichen am Altar beizustehen, um den Gottesdienst zu begleiten. Die als Dämon verkleidete Drag Queen predigte über die Überwindung der »Systeme der Unterdrückung« in der Gesellschaft und im Christentum, um wirklich »den Nächsten wie sich selbst zu lieben«, wie LifeSiteNews berichtet.
»Wir sind hier, um zu lernen und zu wachsen und um zu dekonstruieren und uns neu vorzustellen, was Kirche sein kann, für wen Kirche sein kann und wie Kirche sich anfühlen kann«, sagte die Drag Queen, Isaac Simmons, in seiner Predigt, in der er eine geschlechtsneutrale Sprache verwendete, um Gott zu beschreiben, und gleichzeitig dazu aufrief, dass Christen mehr »Akzeptanz« zeigen.
»Die Kirche kann ein Ort sein, der sich nicht scheut, Queerphobie anzuprangern, ein Ort, der sich nicht scheut, die Sünde des Rassismus zu benennen und ein Ende der weißen Vorherrschaft zu fordern«, sagte er. »Ein Ort, an dem alle den gleichen und gleichberechtigten Zugang haben, nicht nur zur Kanzel und zum Heiligtum, sondern auch zu Gott selbst und zu allem, was er in der Gemeinschaft repräsentiert.«
Simmons, der in Verkleidung den Namen »Ms. Penny Cost« trägt – eine blasphemische Anspielung auf Pfingsten und den Heiligen Geist »Pentecost« auf Englisch –, strebt derzeit die Ordination in der United Methodist Church an und ist als Seminarstudent im ersten Jahr an der Boston University School of Theology eingeschrieben. Er lebt sein tägliches Leben als Isaac Simmons, wobei er die Pronomen »sie/sie« und »sie/ihr« verwendet, wenn er in Drag auftritt.
»Ich bin 24 Jahre alt und Student des Priesterseminars in Boston«, sagte er in seiner Predigt. »In meiner Freizeit spiele ich Dungeons and Dragons und ich bin ein Kandidat für das ordinierte Amt.«
»Das ist richtig«, fuhr er fort und lachte hysterisch. »Eines Tages werden sie mir eine Kirche geben!«
Simmons sagte, er definiere »Drag« als »jede Handlung, die absichtlich die traditionelle Sicht auf sich selbst und andere verbiegt«, und er glaube, dass Drag der Beginn der Abkehr von so genannten »Systemen der Unterdrückung« in der Gesellschaft wie auch in der methodistischen Kirche sei.
Simmons verglich auch blasphemisch die Unzufriedenheit von Menschen, die sich als LGBT identifizieren, mit den Leiden Jesu Christi in seiner Passion.
»Die Zeit der Veränderung wird für Sie wahrscheinlich unangenehm sein«, sagte er, »aber so wie die letzten Tage im Leben Christi für ihn unangenehm waren, werden die Tage, die zwischen jetzt und dem Ende der Ungerechtigkeit liegen, für uns alle unangenehm sein.«
Der konservative Politik- und Kulturkommentator Ian Miles Cheong postete auf Twitter einen Ausschnitt aus dieser Interaktion.
»Das ist absolut kein Christentum«, twitterte er. »Das ist Perversion.«
Der konservative politische Kommentator Matt Walsh reagierte ebenfalls in einem YouTube-Video auf diese Darbietung, nannte den Pfarrer einen »abtrünnigen Prediger« und rief ihn auf, die Bedeutung von Römer 12,2 »auf abscheuliche Weise zu entstellen« und nicht vom Inhalt zu verstehen.
»Darin werden wir davor gewarnt, uns den Dingen dieser Welt anzupassen, und aufgefordert, unseren Geist zu erneuern«, so Walsh. »Drag ist keine Ablehnung der Dinge dieser Welt, es ist eine Sache dieser Welt... es ist schwer, sich etwas vorzustellen, das mehr ‚von der Welt‘ ist als das.«
Im Brief an die Römer verurteilt der Heilige Paulus homosexuelles Verhalten ausdrücklich als »schamlose Handlungen« und »unnatürliche Beziehungen«, die zur »fälligen Strafe« führen.


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