Kirche solle ihre Moral »nicht so eng« auslegen

Kardinal Hollerich – Sprachrohr der Häresie im Herzen der Kirche

Luxemburgs Jesuitenkardinal fordert offen eine Aufweichung der katholischen Sexualmoral und wird zum Symbol des synodalen Verrats.

In einem Interview mit der österreichischen Zeitschrift Die Furche hat Kardinal Jean-Claude Hollerich, S.J., aus Luxemburg eine Bombe platzen lassen: Er »würde die Moral – vor allem die Sexualmoral – nicht so eng definieren, wie es die Kirche heute tut«. Damit stellt sich Hollerich offen gegen den Katechismus der katholischen Kirche, der in aller Klarheit festhält, dass Gott den Menschen »als Mann und Frau« geschaffen hat und dass homosexuelle Handlungen »in sich ungeordnet« und »unter keinen Umständen zu billigen« sind, wie LifeSiteNews berichtet.

Doch Hollerich belässt es nicht bei der Relativierung klarer Lehre. Er treibt die kirchliche Revolution mit wohlklingenden Schlagworten wie »Synodalität« und »Zelt für alle« voran. In dieser falschen Metapher soll Platz für jede Ideologie geschaffen werden – selbst wenn es bedeutet, die von Christus überlieferte Wahrheit preiszugeben. Besonders afrikanische Bischöfe lehnen diesen Ausverkauf ab, doch in Europa gilt er längst als chic.

Die Häresie wird salonfähig

Dass Hollerich diese Positionen vertritt, ist kein Zufall: Schon 2022 hatte er das Urteil der Kirche über Homosexualität als »falsch« bezeichnet. Er prahlte öffentlich, in seinem Erzbistum Priester und Laien mit homosexuellen Neigungen zu haben, die »ein Zuhause in der Kirche« hätten. Gleichzeitig sprach er sich für die Frauenordination und die Abschaffung des Pflichtzölibats aus.

Die Maske fällt: Wer die göttliche Ordnung von Ehe und Sexualität verwässert, wer die Unveränderlichkeit der Lehre leugnet, betreibt nichts anderes als Häresie. Kardinal Hollerich wird damit zur Ikone eines zerstörerischen Synodalen Weges, der die Kirche in ein buntes NGO-Konstrukt verwandeln will.

Es geht nicht um Modernisierung, sondern um den Kern des Glaubens. Christus selbst hat die Ehe von Mann und Frau geheiligt und die Kirche auf Fels gegründet – nicht auf das wankende Sandbett liberaler Ideologien. Kardinal Hollerichs Aussagen zeigen: Die größten Feinde der Kirche stehen nicht mehr draußen vor den Toren, sondern tragen Mitra und Purpur.

Sven von Storch

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