Judentum ist wesentlich Pro-Life

Jüdische Pro-Life-Stiftung_ Abtreibungsfreundliches Judentum ist falsches Judentum

Jüdische Frauengruppe stellt jüdische Einstellung zu Abtreibungen absichtlich falsch dar: jüdische Lebensschützer halten dagegen.

Das National Council of Jewish Women (NCJW) veranstaltete am 17. Mai 2022 in Washington, DC, eine jüdische Kundgebung für Abtreibungsgerechtigkeit. Die Menschenmenge, die sich in der Nähe des Reflecting Pools am Capitol Building versammelte, bestand aus etwa 300 NCJW-Mitgliedern, Führungskräften, Verbündeten und Geistlichen für reproduktive Rechte, die durch eine absichtliche Falschdarstellung des Judentums vereint wurden, die sich in den beiden Themen der Veranstaltung widerspiegelte: Der Zugang zu Abtreibungen sei ein jüdischer Wert und das Verbot von Abtreibungen sei eine Frage der Religionsfreiheit, wie Live Action berichtet.

Der Angriff des NCJW auf den intrinsischen Wert des Lebens im Mutterleib ist jahrzehntelang praktisch unwidersprochen geblieben und gipfelte in dieser peinlichen, beschämenden und gefährlichen Zurschaustellung von falschem Judentum, die ihren Anhängern Opferrolle, Angst und fanatische Hysterie einflößen soll, falls Roe gekippt werden sollte. Die Versammelten wurden aufgefordert, den Kampf für das Recht, ihre Kinder zu töten, zu verstärken und an den Jewish Fund for Abortion Access des NCJW zu spenden. In Zusammenarbeit mit der National Abortion Federation (Nationaler Verband für Abtreibungen) wird dieser Blutfonds Abtreibungen für diejenigen bezahlen, die sich die überteuerten Kosten des Kindermords nicht leisten können.

Die Redner benutzten das Mikrofon, um ihre Propaganda zu verbreiten und die leichtgläubige Menge davon zu überzeugen, dass ein Amerika ohne Roe einen Angriff der weißen Rassisten auf die jüdische Religionsausübung und einen weiteren Völkermord an den Juden durch Tod aufgrund des fehlenden Zugangs zur Abtreibung auslösen wird. In diesem wahnhaften Alptraum erschienen elf Vertreter der Jewish Pro-Life Foundation, um Vernunft, Bildung und Heilung anzubieten. Endlich endete das Monopol des NCJW auf Abtreibungsbotschaften.

Während die Redner ihre Abtreibungen lautstark und ohne Bedauern verkündeten, enthüllten wir Wahrheiten über das Judentum und die Abtreibung, die dem uninformierten Publikum nie zuvor präsentiert wurden. Zu unserer Gruppe gehörten echte orthodoxe Rabbiner, die Plakate trugen, die den Kern der Sache ansprachen: dass die Tötung ungeborener Babys kein jüdischer Wert ist und das Judentum die Tötung unschuldiger Menschen verbietet. Unsere auffälligen Schilder boten Denkanstöße für die nach der Wahrheit hungernden Geister und die Herzen, die sich nach der Erlaubnis sehnen, um verlorene Kinder zu trauern. In den Gesichtern der einen sahen wir Verwirrung und Überraschung, in denen der anderen entrüstete Wut. In unseren Gesprächen mit neugierigen oder streitlustigen Teilnehmern konnten wir viel lernen. Hier ist eine Zusammenfassung unserer Botschaft auf der Kundgebung:

Gläubige Juden freuen sich auf den Juni-Feiertag Schawuos, an dem wir die Annahme der Tora am Berg Sinai feiern, wo uns die Verantwortung übertragen wurde, einer geistig verarmten Welt wahre Gerechtigkeit, Barmherzigkeit, Gottesliebe und Achtung vor dem Leben zu lehren und zu zeigen. Wir haben diese spirituelle Dimension gerne in die NCJW-Veranstaltung in der Hauptstadt unseres Landes eingebracht und erwarten eine künftige jüdische Gesellschaft, die sich vereint, um das Geschenk des Lebens für Menschen aller Religionen und Hintergründe zu unterstützen.

Sven von Storch

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