Die künstliche Befruchtung (IVF) hat seit ihrer Einführung im Jahr 1978 weltweit hunderte Millionen ungeborener Kinder das Leben gekostet. Nach einer neuen Analyse von LifeSiteNews ist von mindestens 270 Millionen zerstörten Embryonen auszugehen – eine Zahl, die deutlich macht, warum Lebensschützer IVF genauso entschieden ablehnen müssen wie Abtreibung, wie LifeSiteNews berichtet.
Milliardenmarkt mit tödlicher Bilanz
Laut einer wissenschaftlichen Veröffentlichung in Fertility and Sterility wurden seit 1978 etwa 13 bis 17 Millionen Kinder durch künstliche Befruchtung geboren. Doch die hohe Geburtenzahl geht mit einem noch größeren Verlust einher: Auf jedes lebend geborene IVF-Kind kommen im Schnitt 16 Embryonen, die vernichtet werden. Das geschieht durch Aussortierung, Nichtimplantation, Fehlversuche und gezielte Reduktion bei Mehrlingsschwangerschaften.
Entsorgung als Teil des Systems
Studien belegen, dass fast die Hälfte aller bei IVF gezeugten Embryonen verworfen wird. Kliniken sprechen offen davon, dass überschüssige Embryonen »99 Prozent der Zeit« entsorgt werden, sobald Paare ihre Familienplanung abgeschlossen haben. Selbst »normale« Embryonen, die als gesund gelten, werden häufig eingefroren oder weggeworfen, wenn sie nicht benötigt werden.
Politik und moralischer Konflikt
Trotz dieser Praxis setzen Teile der Politik auf eine Ausweitung von IVF. So hatte Ex-Präsident Donald Trump per Erlass den Zugang erleichtern wollen, und selbst prominente Republikaner wie Ted Cruz und Katie Britt verteidigten ein vermeintliches »Recht« auf IVF. Kritiker sehen darin einen Verrat an der Lebensschutzbewegung, da die gezielte Tötung von Embryonen im Labor moralisch nicht von Abtreibung zu unterscheiden sei.
Fazit: Keine Alternative zum Lebensschutz
Die Analyse zeigt: IVF bedeutet nicht nur »Hoffnung auf ein Kind«, sondern systematischen Tod für Millionen menschlicher Embryonen. Wer das ungeborene Leben schützen will, darf diese Praxis nicht rechtfertigen. Lebensschützer sind aufgerufen, das Thema in der öffentlichen Debatte ebenso entschieden anzusprechen wie die Abtreibungsfrage.


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