Die progressive Linke tobte, doch der französische Wissenschaftsverstand hat gesiegt: Mit dem Sammelband »Face à l’obscurantisme woke« legen 26 renommierte Forscher eine Generalabrechnung mit der woke Ideologie vor – und zwar nicht als polemische Streitschrift, sondern als 460 Seiten starkes wissenschaftliches Grundlagenwerk. Wie die European Conservative berichtet, konnte der von linksextremen Aktivisten geführte Versuch, das Erscheinen des Buches zu verhindern, seine Veröffentlichung letztlich nicht aufhalten.
Herausgeber sind unter anderem die bekannten Professoren Pierre Vermeren, Emmanuelle Hénin und Xavier-Laurent Salvador. Sie analysieren akribisch, wie woke Schlagworte und Genderideologien die französische Hochschullandschaft infiltriert und durch Angst, Einschüchterung und Konformitätsdruck gleichgeschaltet haben. »Wir erleben keine intellektuelle Revolution, sondern eine wissenschaftliche Konterrevolution«, warnt Hénin gegenüber Le Figaro. Besonders bizarr sei, dass dieselben Kreise einerseits Frauenrechte einforderten, gleichzeitig aber behaupteten, Frauen existierten gar nicht. Der Widerspruch als Methode.
Die Autoren belegen, wie woke Aktivisten unter dem Deckmantel moralischer Überlegenheit Debatten unterdrücken, Vorträge canceln und Kritiker einschüchtern. Die universitäre Landschaft verkomme zum Biotop militanter Minderheiten. Besonders perfide sei, dass diese Entwicklung nicht etwa durch studentische Initiativen, sondern durch internationale Organisationen wie die UN und die EU gestützt werde – mit Millionenbeträgen, die an NGOs und Lobbygruppen verteilt würden, oft sogar gleichzeitig an LGBT-Aktivisten und islamistische Netzwerke. Das sei keine Verschwörungstheorie, sondern dokumentierte Realität.
Dass die Presses Universitaires de France, eine der ältesten akademischen Verlagsinstitutionen Frankreichs, dieses Buch verlegt hat, ist selbst ein Akt des Widerstands – nicht zuletzt, da ihre Büros am Tag der Veröffentlichung von linken Chaoten verwüstet wurden. Wer noch Zweifel an der Dringlichkeit der Studie hatte, wurde hier eines Besseren belehrt.
Die Botschaft ist klar: Wokeismus ist kein intellektuelles Projekt, sondern ein ideologisches Dogma ohne logischen Kern, das sich parasitär an öffentliche Mittel klammert und die freie Wissenschaft systematisch untergräbt. Frankreich zeigt mit diesem Buch, dass es noch Kräfte gibt, die sich diesem neuen Obskurantismus widersetzen. Bleibt zu hoffen, dass auch die deutsche Akademie irgendwann den Mut findet, diesem Vorbild zu folgen.


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