Impfzwang für Priester »sakrilegisch und unrecht«

Erzbischof Viganò_ Ungeimpfte Priester, die entlassen werden, sollen bei Privatfamilien einziehen

In einem neuen Brief verurteilt der ehemalige päpstliche Nuntius die Impfpflicht für Priester und ruft die Gläubigen zur Hilfe auf.

Erzbischof Carlo Maria Viganò hat die Katholiken aufgefordert, die entlassenen Priester zu unterstützen, indem sie sie bei sich zu Hause aufnehmen, wie LifeSiteNews berichtet.

In einem neuen Brief, der am Sonntag veröffentlicht wurde [Link zum englischen Volltext hier], schlug der Erzbischof eine persönliche Hilfeleistung vor, um sicherzustellen, dass Priester, die sich gegen den Impfzwang wehren, in der Lage sind, die Messe für die Gläubigen zu lesen und dass die Gläubigen ihren »geistlichen Beistand« erhalten.

»Die katholischen Gläubigen [sollten] ihre Häuser für Priester öffnen, die von der Tyrannei der mit dem Globalismus verbündeten Bischöfe verfolgt werden, und sie für die Feier des Heiligen Messopfers zur Verfügung stellen«, schrieb Viganò.

»Um diese Hausaltäre versammelt, werden die widerspenstigen Gemeinschaften so in der Lage sein, der Heiligen Dreifaltigkeit weiterhin die gebührende Verehrung zu erweisen und von der geistlichen Hilfe ihrer Seelsorger zu profitieren,« so Viganò weiter.

Der ehemalige päpstliche Nuntius in den Vereinigten Staaten nahm kein Blatt vor den Mund, als er seine Bestürzung darüber zum Ausdruck brachte, dass katholische Priester in amerikanischen Diözesen gezwungen sind, sich zwischen dem Verzicht auf Corona-Impfungen und ihrer Berufung zum Priester zu entscheiden. Erzbischof Viganò, der für seine starken und unverblümten Äußerungen bekannt ist, nannte solche Mandate und Strafen für Priester »sakrilegisch und illegitim«.  Er kritisierte auch Papst Franziskus unverblümt für seine Rolle bei der Förderung der COVID-19-Impfungen und sagte, dies sei ein »beispielloser Verrat«.

»Die Unterwerfung der bergoglianischen Hierarchie unter die Pandemie-Farce und die Auferlegung der sogenannten Impfung hat die Minister Gottes in Pandemie-Gurus verwandelt, die Bischöfe in Verkäufer von experimentellem Serum und die gesamte kirchliche Körperschaft in das Opfer von Massenexperimenten«, so Viganò.

»Dies stellt einen beispiellosen Verrat an der göttlichen Sendung der Kirche Christi, an der Macht der Hirten und am Auftrag der Priester dar, in einem Prozess der Ersetzung der geoffenbarten Religion durch einen pseudowissenschaftlichen Kult, der an Götzendienst grenzt«, fuhr er fort.

»Wenn diese Missbräuche schon schwerwiegend sind, wenn sie von der zivilen Autorität ausgehen – deren Korruption und Interessenkonflikte inzwischen allgemein bekannt sind und angeprangert werden –, so ist die Beteiligung der kirchlichen Autorität an diesem globalen Verbrechen noch schwerwiegender.«

In seinem Brief hob Viganò besonders die Erzdiözese Chicago hervor, da die Priester dort unter starkem Druck ihres Ordinarius, Kardinal Blase Cupich, stehen, sich bis morgen impfen zu lassen.

»Priester, die sich nicht an die Bestimmungen des Ordinariats halten, werden ihrer priesterlichen Fähigkeiten und ihrer Mittel zum Lebensunterhalt beraubt. Infolgedessen werden viele Kirchen geschlossen werden, was dem salus animarum schweren Schaden zufügen wird, da es an Klerikern mangelt, die diejenigen ersetzen können, die nicht mit dem experimentellen Genserum geimpft werden«, schrieb Erzbischof Viganò.

Viganò erneuerte seine Bitte an die amerikanischen Katholiken, gute Priester zu unterstützen, die mit ihren Bischöfen in Konflikt geraten sind. Er hält es für notwendig, »eine internationale Stiftung zu gründen, an die Katholiken spenden können, um Gelder von Pfarreien und Diözesen abzuziehen, die mit dem derzeitigen bergoglianischen Regime paktieren«. Er glaubt, dass der Verlust von Geldern die Bischöfe dazu veranlassen wird, gute, orthodoxe Priester nicht mehr zu ächten.

In der Zwischenzeit ermutigte er die Katholiken, ihre verfolgten Priester zu unterstützen, indem sie sie zu sich nach Hause nehmen, und betete, dass »brüderliche Nächstenliebe, genährt durch das Teilen des einen Glaubens und das Gebet, den Beginn einer Wiedergeburt der heiligen Kirche markieren, die heute von Söldnern und Verrätern verdunkelt wird.«

Sven von Storch

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