In seinem Rundbrief The Moynihan Letters berichtet Robert Moynihan über eine Meditation die der ehemalige Nuntius der USA beim Vatikan, Erzbischof Carlo Maria Viganò, bezüglich des »Great Reset« geschrieben hat.
»Am 19. November 2020 erklärte der Gründer des Weltwirtschaftsforums, Klaus Schwab, dass ‚Covid eine Chance für eine globale Neuausrichtung ist‘. In Wirklichkeit wiederholte Schwab sklavisch, was Jacques Attali am 3. Mai 2009 [also vor 11 Jahren] in der französischen Wochenzeitung L‘Expresso sagte: ‚Die Geschichte lehrt uns, dass sich die Menschheit nur dann signifikant weiterentwickelt, wenn sie wirklich Angst hat: Dann entwickelt sie zunächst Abwehrmechanismen; manchmal unerträglich (Sündenböcke und Totalitarismen); manchmal nutzlos (Ablenkungen); manchmal wirksam (Therapien, die, wenn nötig, von allen bisherigen moralischen Prinzipien abweichen können). Dann, wenn die Krise vorüber ist, wandelt die Angst diese Mechanismen um, um sie mit der individuellen Freiheit vereinbar zu machen und sie als Politik einer gesunden Demokratie einzuschreiben‘.«
Viganò bezieht dies direkt auf unsere Zeit und die Corona-Panik, die in vielen Ländern der Welt grassiert:
»Man könnte sich fragen, warum ein Grippevirus, dessen Sterblichkeit (0,13%) nach jüngsten WHO-Daten etwas höher liegt als die eines normalen saisonalen Grippesyndroms (0,10%), zur Ausrufung der Pandemie und zu einer Reihe praktisch identischer Gegenmaßnahmen in fast allen europäischen Ländern und auf dem amerikanischen Kontinent geführt haben könnte.
Man könnte sich auch fragen, warum Covid-19-Behandlungen generell diskreditiert, minimiert oder verboten werden, während der Impfstoff als die wirksamste Lösung angesehen wird.
Und es muss erklärt werden, wie es möglich ist, einen Impfstoff zu schaffen, da – nach den Aussagen des amerikanischen CDC (United States Centers for Disease Control and Prevention) - das Virus noch nicht isoliert worden ist.«
Tiefgreifender als diese kritischen Worte, ist die Warnung der neuen Weltordnung, des »Great Reset«, die der Erzbischof ausspricht:
»In diesem Projekt spielt das COVID-Virus eine grundlegende Rolle als Alibi, das – angesichts des ‚Totems‘ einer Wissenschaft, die sich für die Interessen einer Elite prostituiert hat, nachdem sie auf ihre Mission, Menschenleben zu retten, verzichtet hat – den Freiheitsentzug, die Einmischung der Regierungen in das Privatleben ihrer Bürger, die Errichtung eines Pseudo-Gesundheitsregimes rechtfertigt, in dem gegen alle objektiven wissenschaftlichen Beweise die Zahl der Gäste, die Entfernung zwischen den Menschen, die Möglichkeit des Kaufens, Verkaufens, Atmens und sogar des Betens von oben entschieden wird.«
Viganò verknüpft diese Neuordnung der Gesellschaft mit satanischen Mächten, die die Versklavung der Menschheit ansteuern:
»Dies sind die Paradoxien einer fehlgeleiteten Macht, die von Menschen verwaltet wird, die in der Seele korrupt sind und an Satan verkauft wurden, einer Macht, die, nachdem sie besessen die Mantras der ‚Demokratie‘ und ‚die Macht gehört dem Volk‘ wiederholt hat, nun gezwungen ist, dem Volk selbst eine Diktatur aufzuzwingen, im Namen der Verwirklichung von Zielen, die auf den Schutz der politischen und finanziellen Interessen der Elite abzielen. Die Reichen werden immer reicher und reicher, während die Mittelschichten, die das soziale Gefüge und die Seele der Nationen bilden, beschnitten werden.«
Vor allem aber sieht der Erzbischof in der Vierten Industriellen Revolution die letzte Revolution, die die aus der Menschheit eine formlose Masse von Sklaven machen will:
»Die Französische Revolution hat die westliche Aristokratie ausgelöscht. Die Industrielle Revolution löschte die Bauern aus und verbreitete die Proletarisierung, die zur Katastrophe des Sozialismus und Kommunismus führte. Die 68er-Revolution zerstörte die Familie und die Schule. Dieser von der globalistischen Elite erwünschte Große Neuanfang stellt die letzte Revolution dar, mit der eine formlose und anonyme Masse von Sklaven geschaffen werden soll, die an das Internet angeschlossen sind, auf das Haus beschränkt sind und von einer endlosen Reihe von Pandemien bedroht werden, die von denen entworfen wurden, die bereits den wunderbaren Impfstoff bereit haben.«
Er fügt hinzu: »Dass dies eine unerträgliche Verletzung der Freiheiten des Einzelnen darstellt, scheint kein Problem zu sein: Die Gesetzgeber zögern nicht, Parlamente zu entlassen, um ihre tyrannischen Normen durchzusetzen, in dem Wissen, dass ihre Macht existiert, solange sie sich an die Agenda des Großen Neuanfangs halten, die von den internationalen Institutionen wie der Europäischen Union und der UNO unterstützt wird. […] Lügen, Täuschung, Gewalt, Tod: das ist die harte Realität des Bösen, vor der Menschen guten Willens nur entsetzt sein können.«
Trotzdem fehlte es dem Erzbischof nicht an Worten der Hoffnung und der Zuversicht: »«Dies sind entscheidende Stunden: Wir beten weiter, beten den Heiligen Rosenkranz, nähren uns von der heiligsten Eucharistie, tun Buße.«


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