Ein vermeintlicher Bildungsansatz entpuppt sich als ideologisches Umerziehungsprojekt gegen Israel

Die neue Anti-Semitismus-Industrie: Wie Soros-Gruppen den Hass relativieren und Israels Gegner stärken

Während jüdische Gemeinden weltweit unter massiven Angriffen leiden, finanzieren Soros-Stiftungen Programme, die Anti-Semitismus als Erfindung der politischen Gegner darstellen. Ein Skandal mit System.

Bild: Wikicommons WEF


Die jüngsten Recherchen des Washington Free Beacon zeigen ein erschütterndes Doppelspiel, das kaum deutlicher sein könnte – wie der Washington Free Beacon berichtet. Während die Zahl antisemitischer Angriffe weltweit explodiert, finanziert ausgerechnet die von George Soros gegründete Open Society Foundation ein Curriculum, das den Hass nicht bekämpft, sondern relativiert. Die Organisation PARCEO, eng vernetzt mit radikalen Anti-Israel-Gruppen, vermittelt Schülern und Studenten, viele Vorwürfe von Anti-Semitismus seien "fabriziert", um palästinensischen Aktivismus zu unterdrücken. Ein zynischer Schlag ins Gesicht derjenigen, die täglich um ihre Sicherheit fürchten.

Ein "Lehrplan" im Dienst der Ideologie – nicht der Aufklärung

Statt Aufklärung betreibt PARCEO politische Indoktrination. Das Programm entstand nicht im Dialog mit jüdischen Gemeinden, sondern im Umfeld von Aktivisten, die Israel offen delegitimieren und terroristische Gruppen wie PFLP-nahestehende Organisationen als "revolutionäre Kämpfer" verklären. Genau diese Personen schreiben nun Unterrichtsmaterialien für amerikanische Schüler – finanziert durch Soros-Gelder.

Lehrer in New York und Kalifornien berichten von "einseitiger Umerziehung", jüdische Pädagogen schlagen Alarm. Es ist ein beispielloses Vorgehen: Ausgerechnet ein Antisemitismus-Curriculum lehrt Jugendliche, dass Juden, die Hassverbrechen melden, zur "Unterdrückung Schwarzer" beitrügen. Der moralische Irrsinn kann kaum größer sein.

Mehrere der PARCEO-Berater stehen in direktem Kontakt zu Samidoun – einer Organisation, die von den USA als Teil des Netzwerks der PFLP, einer designierten Terrororganisation, identifiziert wurde. Wer mit Terror-Sympathisanten kooperiert, darf keine Autorität über die Definition von Judenhass beanspruchen.

Die "Waffe Anti-Semitismus": Wenn linke Stiftungen bestimmen wollen, was Hass ist – und was nicht

Statt Judenhass zu benennen, versucht das Soros-Netzwerk, ihn politisch umzuschreiben. Unter dem Schlagwort der "weaponization of antisemitism" fließen Hunderttausende Dollar in Projekte, die genau eines erreichen sollen: Die Deutungshoheit über Anti-Semitismus neu zu vergeben – weg von den Betroffenen, hin zu ideologischen Aktivisten.

Die Botschaft lautet: Wer Israel kritisiert, kann gar kein Antisemit sein; wer darauf hinweist, vielleicht schon. So wird echter Hass entkernt und politischer Aktivismus privilegiert. Die Opfer stehen im Regen, während ideologische Gruppen sich moralische Reinheit attestieren und Kritiker mundtot machen.

Für jüdische Gemeinden, die seit den Terroranschlägen vom 7. Oktober unter beispiellosen Angriffen leiden, ist diese Entwicklung verheerend. Der FBI-Direktor selbst warnte, keine Gruppe in Amerika werde so gezielt bedroht wie Juden. Doch statt Unterstützung erhalten sie nun ein Lehrmaterial, das ihre Erfahrung relativiert – und ihre Gefährder entlastet.

Die Frage ist daher unausweichlich: Warum finanziert eine milliardenschwere Stiftung ein Projekt, das Antisemitismus systematisch verharmlost? Und warum dürfen Aktivisten mit offenen Sympathien für antiisraelische Gewalt die moralischen Kategorien bestimmen, nach denen Schulen urteilen sollen?

Am Ende geht es nicht um Bildung, sondern um Einfluss: Wer definiert, was Hass ist, definiert auch, wer schweigen soll. Soros-Gruppen wollen Israel schwächen, seine Unterstützer isolieren und den öffentlichen Diskurs umdeuten. Doch die Wahrheit bleibt: Anti-Semitismus ist keine Erfindung – er ist bittere Realität. Und wer ihn relativiert, macht sich mitschuldig an seiner Ausbreitung.

Sven von Storch

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Comments

"Die Botschaft lautet: Wer Israel kritisiert, kann gar kein Antisemit sein" - sondern der ist Philosemit, denn die zu Zigtausenden von dem illegal auf dem Territorium der Palästinenser errichteten Apartheid-, Geldwäsche- und Landräuberstaat "Israel" abgeschlachteten Palästinenser sind ja Semiten! Die mit der jahrzehntelangen Beihilfe zu schwersten Kriegs- und Völkermordverbrechen der echten Antisemiten an den echten Semiten, also an Millionen Irakern, Jemeniten, Libanesen, Palästinensern und Syrern sowie mit der nahezu kompletten Strafvereitelung der SED-Verbrechen, der alliierten Kriegsverbrechen, der kirchlichen Kinderschänderverbrechen usw. usf. belasteten BRD-Leute sind da selbstverständlich anderer Meinung ...

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