Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz spricht Tacheles

Deutsche Philosophin fordert Papst zur Kurskorrektur des Synodalen Wegs auf

Franziskus müsse eine »rote Linie« gegen die »lehrmäßigen und ekklesiologischen Irrtümer ziehen, die deutsche Kirchenführer propagieren.«

Nach Ansicht von Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz, Trägerin des Ratzinger-Preises 2021, muss der Heilige Vater eine »rote Linie« gegen die lehrmäßigen und ekklesiologischen Irrtümer ziehen, die deutsche Kirchenführer propagieren, wie National Catholic Register berichtet. Sie ist eine Spezialistin für die katholische Philosophin Edith Stein und den Theologen Romano Guardini, denen sie eine Reihe von Schriften gewidmet hat.

Eine Gruppe prominenter deutscher Laienkatholiken, Neuer Anfang, sind zutiefst besorgt über die Ablehnung der kirchlichen Lehre zur Sexualmoral, die hierarchische Struktur der Kirchenleitung und ein rein männliches Priestertum durch den Synodalen Weg und haben versucht, die nun bedrohten kirchlichen Lehren zu bekräftigen und zu verteidigen.

Die Mitglieder der Gruppe haben Papst Franziskus aufgefordert, die Vorschläge des Synodalweges bei seinen Treffen mit den deutschen Bischöfen direkt anzusprechen und die Gefahr zu verdeutlichen, die sie für die Zukunft der Kirche in Deutschland und für die Weltkirche darstellen. Sie haben auch eine »Transparenzoffensive« gestartet, die die konkreten Vorschläge, die von der deutschen Synodenversammlung gebilligt wurden, detailliert auflistet, so dass die Kirchenführer eine genauere Aufzeichnung der Synodenverfahren haben, als dies in der Medienberichterstattung der Fall war.

Sven von Storch

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