Vorwürfe gegen Gates häufen sich, sein Fall steht kurz bevor

Der Untergang des Hauses Gates

Fragwürdige Beziehungen zu Jeffrey Eppstein, Verehrung von Reichtum und sein Glaube, die Weltgesundheit an sich reißen zu können - dies alles wird Gates nun zum Verhängnis.

Wenn die Nachricht über Bill Gates Scheidung nicht schon genug war, kam nur wenige Tage danach seine Beziehung zum Serien-Kinderschänder Jeffrey Eppstein zu Tage. Gates habe außerdem romantische Beziehungen zu Untergebenen gesucht und ihm wird sexuelle Belästigung vorgeworfen.

Bill Gates hatte die Berichte, die sich weitgehend auf anonyme Quellen stützen, dementiert. Melinda French Gates blieb dabei auffallend ruhig, obwohl sie weiterhin gemeinsam mit Bill Gates die Gates Foundation leitet.

All diese Nachrichten drängen eine Neubewertung des persönlichen Charakters von Bill Gate auf, kommentiert Tim Schwab auf The Nation.

»Das heißt, unsere plötzliche Neubewertung des persönlichen Charakters von Bill Gates berücksichtigt nicht die jahrzehntelange, grob undemokratische Einmischung seiner privaten Stiftung in politische Angelegenheiten, ihr kolossales Versagen beim Versuch, die Pandemiebekämpfung zu managen, ihre eifrigen und zerstörerischen Bemühungen, die globale Gesundheit zu monopolisieren, oder den zügellosen Anschein von Selbstbetrug bei der Vergabe von Wohltätigkeitsgeldern. Wir sind noch weit davon entfernt, ein ernsthaftes Gespräch über diese Machtmissbräuche zu führen.«

Lauf Schwab hatten sich die Medien ihrerseits in den letzten Jahren auf die Vergötterung von Bill Gates konzentriert, der mit seiner Foundation die »Weltrettung« anstrebte. Vor allem in Beziehung zur Corona-Berichterstattung erreichte dieser »Heldenkult« ein neues Ausmaß. Obwohl Gates sich anmaßte, die Welt vor Corona – durch Impfung – schützen zu können, sagen die Zahlen andere Tatsachen aus: Selbst als die Pandemie ihren Lauf nahm, schienen die Medienpräsenz und der politische Einfluss der Gates Foundation ihre tatsächliche Philanthropie weit zu übertreffen. Zum jetzigen Zeitpunkt meldet die Gates Foundation nur 1,75 Milliarden Dollar an Spendengeldern für die Pandemie. Das Stiftungsvermögen der Stiftung beläuft sich dabei derzeit auf 50 Milliarden Dollar und das Privatvermögen von Bill und Melinda French Gates wird auf rund 130 Milliarden Dollar geschätzt.

Schwab kritisiert in seinem Artikel die Allmacht, die Gates durch die wohlwollende Presse und sein immenses Vermögen zugesprochen wird. Eine Macht, die wesentlich undemokratisch ist:

»Glauben wir wirklich, dass diese Individuen das politische Privileg verdienen, das Milliardärs-Philanthropie bietet, um die Welt nach ihrer eigenen Weltanschauung umzugestalten, ohne Kontrolle und Gegengewicht, nur weil sie es geschafft haben, so obszön reich zu werden? Egal, wie wohlmeinend oder tugendhaft wir uns solche Individuen vorstellen, was können diese unverschämt reichen Leute über das Leben der armen Menschen wissen, denen sie angeblich helfen wollen? Handelt es sich bei der Geschichte, die wir hier vor uns haben, um einen bösen Milliardär namens Bill Gates oder um einen grundsätzlichen Fehler bei einzelnen Menschen, die zu viel Geld und zu viel Macht haben?«

Tim Schwab ruft darum zu einer Absage der Anbetung von Ruhm und Reichtum auf und vom Glauben, dass reiche und sich als »Philanthropen« ausgebende Personen, wie Gates, es wirklich im Sinn haben, der Menschheit etwas Gutes zu tun und Ordnung in der Welt herzustellen.

Die Scheidung von Gates ist nur der Anfang. Nach und nach wird das Ganze »House of Gates« nun wie ein Kartenhaus zusammenfallen.

Sven von Storch

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