München mobilisiert

Brandbrief_ 9000 Eltern und Ärzte fordern Wiedereröffnung von Schulen in München

Besonders der »Inzidenzwert« scharf kritisiert: Virologen, Ärzte, Pädagogen und Eltern fordern Politik auf, an das Wohl der Schüler und Kinder zu denken.

Bereits über 9.000 Unterschriften hat der Brief an Bundeskanzlerin Merken und die Ministerpräsidenten gesammelt. Besonders die Motivation der Schüler nimmt dramatisch ab, nachdem sie seit Mitte Dezember nur noch Fern- oder Wechselunterricht hatten. Tausende Eltern, Pädagogen, Ärzte und Virologen schlagen Alarm. In einem offenen Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel fordern sie, den Unterricht überall wieder möglich zu machen, wie Hallo München berichtet.

Der Brief wurde stellvertretend für Baden-Württemberg von Zarah Abendschön-Sawall an die Kultusministerin Theresa Schopper übergeben. »Unsere Kernforderung ist ein Präsenzbetrieb in den Kindergärten und Schulen - und zwar unabhängig von der Inzidenz«, sagte sie in den Stuttgarter Nachrichten.

Der Brief bestätigt einstimmig: »Wir sind überzeugt, dass der psychische und physische Schaden, den die dauerhaften Beschränkungen für die Jüngsten haben, den Nutzen im Zuge der Pandemiebekämpfung überwiegt…Wir wollen, dass Sport im Freien für Kinder und Jugendliche ohne Beschränkungen möglich ist.«

Besonders weil Restaurants wieder öffnen können, aber die Schulen immer noch unter den Einschränkungen leiden, ist es ein Anlieger der Verfasser und Unterzeichner, die Schulen wieder vollständig zu öffnen.

»Wir finden einfach, dass Kinder nicht schlechter als andere Bereiche gestellt werden dürfen – zumal es im Koalitionsvertrag heißt, Kinder seien das wertvollste Gut,« so Abendschön-Sawall.  

Sven von Storch

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