Bischof Athanasius Schneider hat den »sakrilegischen« Empfang der Heiligen Kommunion durch die Sprecherin des US-Repräsentantenhauses Nancy Pelosi als einen Weg zur Verdammnis ihrer Seele verurteilt.
In einem Interview mit Terry Barber in der Terry and Jesse Show am Dienstag bezeichnete Schneider Pelosi als die »ärmlichste Gestalt in diesem schrecklichen Szenario dieser sakrilegischen Kommunion«, nachdem sie von ihrem Ortsbischof von der Eucharistie ausgeschlossen worden war, wie LifeSiteNews berichtete.
Schneider sagte Barber, dass Pelosi, die die Eucharistie trotz ihrer Todsünde, der Unterstützung der Tötung Unschuldiger durch Abtreibung, empfängt, bemitleidet werden muss, weil sie bewusst und hartnäckig »ihr Urteil isst«.
Schneider erinnerte an die Worte des heiligen Paulus, der warnte: »Wer also das Brot isst oder den Kelch des Herrn unwürdig trinkt, macht sich schuldig, den Leib und das Blut des Herrn zu entweihen. Der Mensch prüfe sich selbst und esse von dem Brot und trinke aus dem Kelch. Denn wer isst und trinkt, ohne den Leib zu erkennen, der isst und trinkt das Gericht über sich selbst.« (1. Korinther 11,27-29)
Der katholische Prälat sagte zu Barber, dass unsere erste Reaktion auf eine solche Beleidigung durch Pelosi darin bestehen muss, Wiedergutmachung zu leisten, um »unseren Herrn zu trösten, der in diesem heiligen Sakrament so schrecklich beleidigt wird, mit dieser objektiv frevelhaften Handlung«, die Pelosi »am heiligsten Ort der Christenheit vollzogen hat: im Petersdom, in Gegenwart des Papstes.«
Papst Franziskus »hat sich nicht selbst die Heilige Kommunion gespendet, Gott sei Dank, aber er war anwesend«, fügte Schneider hinzu.
Der Bischof rügte den Vatikan und Papst Franziskus für die Rolle, die sie bei diesem Sakrileg gespielt haben, indem sie selbst angesichts der wiederholten, gut publizierten Kommunionempfänge von Pelosi geschwiegen haben.
Schneider wies darauf hin, dass der Vatikan keine »starke Erklärung zur Verurteilung dieser Tat« abgegeben habe, und »deshalb sind diejenigen im Vatikan schuldig.«
Die Hauptverantwortlichen für dieses Sakrileg, so Schneider, seien »die Kirchenmänner im Vatikan« und »letztlich der Papst, der in diesem Fall nichts tut. Er sieht zu, wie diese Seele bewusst und öffentlich in ihr Verderben, in ihre Verdammnis geht.«
Mit diesem Schweigen und der »de facto Erlaubnis«, so Schneider, »billigen der Vatikan, der Heilige Stuhl und der Papst in diesem Fall diese Tat. Das ist sehr bedenklich.«
Schneider hat in seinem Buch "Dominus Est - Es ist der Herr!" die Dispositionen erörtert, die Katholiken vor dem Empfang der Eucharistie haben sollten.


Add new comment