Sie wurde beim Ausreiseversuch einfach geblockt

Bidens Labor-Day-Geschenk_ Geisel-Drama

Schwangere Kalifornierin, die in Afghanistan feststeckt, bestätigt: die Taliban machen Jagd auf Amerikaner.

Eine schwangere Frau aus Kalifornien, die derzeit in Afghanistan festsitzt, bestätigt, dass die Taliban nach dem Abzug des US-Militärs »Jagd« auf Amerikaner machen würden, wie Breitbart News berichtet.

Die Frau, die als Nasria identifiziert wurde, gehörte zu den zahlreichen anderen Amerikanern, die noch immer in Afghanistan festsitzen, berichtete die New York Post am Sonntag.

»Es gab Tage, an denen ich mir dachte: ‚Werde ich es nach Hause schaffen? Werde ich am Ende hier leben? Werde ich am Ende hier sterben?‘ « erklärte Nasria kürzlich in einem Interview mit Voice of America (VOA).

Sie bestätigte im Interview auch, dass die Taliban-Terroristen nach dem Abzug des US-Militärs am Dienstag begonnen hätten, »Jagd auf Amerikaner zu machen.«

»Anscheinend gehen sie jetzt von Tür zu Tür und versuchen herauszufinden, ob jemand einen blauen Pass hat«, sagte sie.

Nach Angaben von VOA reiste die 25-Jährige im Juni nach Kabul, um ihre Familie zu besuchen und ihren Freund zu heiraten. Als die Taliban die Kontrolle über das Gebiet erlangten, floh das Paar zum Flughafen, schaffte es aber nicht hinein.

»Es war so schwer, einfach einen Flug zu bekommen. Es gab ein paar Tage, an denen wir auf der Straße schlafen mussten. Die Leute sind buchstäblich über andere Menschen drüber gelaufen. So schlimm war es«, sagte Nasria.

Später wandte sie sich an das Außenministerium, und die Beamten sagten ihr, sie solle sich in ein bestimmtes Gebiet begeben, wo sie abgeholt und zu einem Evakuierungsflug begleitet würde. Als sie den Flughafen betreten wollte, haben die Taliban angegriffen.

»Unsere Truppen standen buchstäblich am Tor und warteten darauf, dass wir weitergehen, aber sie blockierten uns«, erinnerte sich Nasria und fügte hinzu, dass die terroristischen Kämpfer sich weigerten, sie weitergehen zu lassen, obwohl sie ihren Pass gesehen hatten.

»Irgendwann bin ich an ihnen vorbeigegangen und habe so schnell ich konnte weitergelaufen, da haben sie angefangen, direkt auf mein Bein zu schießen und mir gesagt, ich solle zurückkommen, sonst würden sie mich erschießen. So war es, und so etwas habe ich in meinem Leben noch nie erlebt«, sagte sie.

Ihr Mann soll die Taliban angefleht haben, sie allein ausreisen zu lassen, aber sie wollte nicht ohne ihn gehen.

Unterdessen sagte der Abgeordnete Michael McCaul am Sonntag auf Fox News, die Taliban hielten »amerikanische Bürger und afghanische Verbündete als Geiseln«.

In den USA wird heute, am 6. September »Labor Day« gefeiert, ein Gedenktag der Arbeiterbewegungen, der seit 1894 begangen wird. In den USA gilt der Tag als Ende des Sommers, bei dem besonders Ausflugsziele zum letzten Mal im Jahr besucht werden.

Sven von Storch

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