Eine britische Skulptur sorgt in Basel für Empörung. Das Werk »Saint or Sinner?« zeigt den ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump in orangefarbener Häftlingskleidung, ans Kreuz geschnallt wie ein Verbrecher – und das mitten in einer Bahnhofsausstellung. Das berichtet kath.net.
Der britische Künstler Mason Storm wollte nach eigener Aussage die »Frage nach Schuld und Verantwortung« stellen. Tatsächlich aber handelt es sich um eine groteske und geschmacklose Verzerrung des Kreuzes Christi, des heiligsten Symbols der Christenheit. Dass ein lebender Politiker – und sei er noch so umstritten – in die Pose des Erlösers gestellt wird, überschreitet jede Grenze.
Der Bahnhof kneift – doch das Problem bleibt
Ursprünglich sollte die Skulptur im Basler Hauptbahnhof gezeigt werden. Nach öffentlichen Protesten und Sicherheitsbedenken zog die Galerie die Präsentation jedoch zurück. Nun soll das Werk im September an einem anderen Ort ausgestellt werden. Der Kaufpreis liegt bei stolzen 20.000 Euro – ein weiterer Beweis dafür, wie sich Provokation im Kunstbetrieb auszahlt.
Die »Installation« zeigt nicht nur mangelnden Respekt vor religiösen Gefühlen, sondern auch die Verachtung einer ganzen Zivilisation. Das Kreuz wird entheiligt, die christliche Heilsgeschichte wird zur billigen Karikatur degradiert. Statt Schönheit, Wahrheit und Erhebung ins Zentrum zu stellen, setzt die moderne Kunst einmal mehr auf Provokation, Skandal und Geschäft.
Was wir brauchen
Christen dürfen solche Angriffe auf ihr Glaubenssymbol nicht einfach hinnehmen. Es geht nicht um Donald Trump – es geht um die Entweihung des Kreuzes, das Zeichen des Sieges Christi über Sünde und Tod. Eine Gesellschaft, die das Kreuz nur noch als Projektionsfläche für politische Spottbilder duldet, sägt am Fundament ihrer eigenen Kultur.
Es ist Zeit, dass Kunst wieder Schönheit und Wahrheit dient – und nicht Lästerung und Geschäftemacherei.


Add new comment